Auf dem Podium, Bild: fluid

Auf dem Podium diskutierte fluid-Chefredakteur Wolfgang Kräußlich mit Vertretern von ZF Friedrichshafen, TÜV Thüringen und Rauh Hydraulik. Bild: fluid

Die Reihen im Vortragssaal des Welcome-Hotels in Bamberg waren voller, als es Andreas Laubsch vermutet hatte. „Letztes Mal waren die Teilnehmer auf der Hausmesse so vertieft in ihre Gespräche, man hat richtig gemerkt, dass sie ihre Unterhaltung ganz abrupt beenden mussten, wenn sie die Vorträge, die dann kamen, hören wollten. Und deswegen habe ich gesagt: Ok, Wir machen den Messebesuch länger. Und wir bieten eine Podiumsdiskussion an, die wir zusätzlich per Video aufzeichnen, sodass man sie auch noch nachträglich anschauen kann.“ Seit mehreren Jahren organisiert Laubsch, Key Account Manager und Seminarleiter bei Rauh Hydraulik, mit Unterstützung des Rauh-Marketing-Teams die Veranstaltung in Bamberg. Dieses Mal hat er mit dem Thema der Podiumsdiskussion aber einen Nerv getroffen, denn der Saal war auch am Ende noch gut gefüllt.

Hausmesse, Bild: fluid
Auf der begleitenden Hausmesse konnten Produkte ebenso begutachtet wie Kontakte geknüpft werden. Bild: fluid

Es ging um die Betriebssicherheitsverordnung und darum, wie sich die Novelle von 2015 und der seit 2018 eingesetzte Bußgeldkatalog auf die tägliche Praxis bei den Unternehmen auswirken. Ein besonderer Blick galt dabei dem Thema Blasenspeicher, da hier auch wiederkehrende Prüfungen durchzuführen sind. In einer angeregten Diskussion unterhielten sich Ralf Gehrz vom TÜV Thüringen, Carlo Friedrich von ZF Friedrichshafen und Andreas Laubsch von Rauh Hydraulik mit fluid-Chefredakteur Wolfgang Kräußlich. Die Fragen am Ende zeigten, dass das Thema vielen Besuchern auf den Nägeln brennt, es aufgrund der juristisch komplizierteren Formulierungen im Verordnungstext aber nicht so leicht verständlich ist.

Für alle, die während des Vortrags nicht anwesend waren, doch nicht so genau aufgepasst haben oder schlicht nicht auf dieser Veranstaltung anwesend waren, wird fluid in Kürze den Video-Mitschnitt der Podiumsdiskussion veröffentlichen. Mehr noch: In der kommenden Ausgabe der fluid werden wir das Thema Betriebssicherheitsverordnung auch in einem ausführlichen Beitrag auf Basis der Bamberger Diskussion genauer unter die Lupe nehmen.

Netzwerken in entspannter Atmosphäre

Vorträge im Plenum, Bild: fluid
Die Vorträge im Plenum waren gut besucht. Bild: fluid

Doch auch der persönliche Kontakt und das Netzwerken kamen in Bamberg nicht zu kurz. Auf dem Programm standen für den Vormittag zunächst einige Vorträge. „Wir haben uns mehrere Themen überlegt. Das erste ist der sichere Umgang mit Hydraulikanlagen; da gibt es immer wieder Nachholbedarf. Dann die Digitalisierung der Hydraulik. Und das dritte sind die neuen Schulungskonzepte“, so Laubsch.

Danach gab es erst einmal das ausgiebige Hotelfrühstück, nach dem die Veranstaltung ja benannt ist. Gut gestärkt kamen die Besucher im Anschluss zur Hausmesse im Nebenraum, in der neben bekannten Hydraulikausrüstern auch ein paar auf den ersten Blick exotische Firmen zu finden waren. „Das Hydraulikfrühstück ist ein Netzwerktreffen und ich habe auch wieder Aussteller aus Bamberg mit interessanten Themen da“, berichtet Laubsch. So war zum Beispiel eine Märchenerzählerin vor Ort. „Das klingt komisch, aber Alexandra Eyrich erzählt quasi Märchen für Erwachsene und macht damit teambildende Coachings“, erklärt der Organisator. „Ziel dieser bunten Mischung ist es, die Netzwerkarbeit, die dort stattfinden soll, zu erleichtern.“

Doch auch die Technik kam nicht zu kurz: Der TÜV Thüringen präsentierte zum Beispiel eine Methode, mit der die wiederkehrenden Prüfungen an Druckspeichern ohne Ausbau des Speichers durchgeführt werden kann – eine enorme Zeitersparnis. Auch darüber wird fluid separat berichten.

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