• original_AW139 fluid hubschrauber AgustaWestland Leonardo

    Das Erfolgsmodell AW139 von Leonardo (vormals Agustawestland) ist zweimotoriger mittlerer Mehrzweckhubschrauber mit 15 Sitzen. Der Hubschrauber zählt mit einer Spitzengeschwindigkeit von 306 Stundenkilometern zu den schnellsten Hubschraubern weltweit. Bild: Leonardo Helicopters

  • original_AW139 Bohrinseln fluid hubschrauber AgustaWestland Leonardo

    Der Mehrzweckhubschrauber AW139 verfügt über eine moderne Technologie, darunter ein voll integriertes Avioniksystem von Honeywell Primus Epic und ein digitales 4-Achs-AFCS (Automatic Flight Control System). Transportflüge zu Ölförderplattformen, Such- und Rettungsdienste oder Krankentransporte gehören zu seinen Aufgaben. Bild: Leonardo Helicopters

  • AW101 (EH 101) AgustaWestland fluid hubschrauber b Leonardo

    Der Transport-Hubschrauber AW101 wurde ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt. Seine hohe Geschwindigkeit erreicht er dank drei Rolls-Royce-Turbomeca RTM322-Turbomotoren. Bild: Leonardo Helicopters

  • AW101 (EH 101) AgustaWestland fluid hubschrauber Leonardo

    Die Kabine des AW101 ist 2,49 Meter breit und 1,83 Meter hoch. Das Gefährt hat sich in der zivilen Version laut Hersteller auch in den extremen Umgebungen bewährt: von der Arktis bis zur Antarktis. Bild: Leonardo Helicopters

  • X3 Eurocopter fluid airbus a

    Der Airbus-Hybridhubschrauber Eurocopter X3 mit Seitenrotoren markierte am 7. Juni 2013 mit 472 Stundenkilometern Höchstgeschwindigkeit einen neuen Geschwindigkeitsrekord, der bis heute gilt, und schrieb Luftfahrtgeschichte. Wenige Tage zuvor erreichte der X3 im Sinkflug die Geschwindigkeit von 487 Stundenkilometern. Bild: Airbus und Alain Ernoult

  • X3 Eurocopter fluid airbus c

    Der X3 kann die Geschwindigkeit eines turbopropgetriebenen Flächenflugzeugs erreichen und verfügt gleichzeitig über die Schwebeflugeigenschaften eines Hubschraubers. Bild: Airbus und Alain Ernoult

  • Sikorsky CH-53K King Stallion fluid Lockheed Martin

    Sikorskys neuer Schwerlasttransporthubschrauber CH-53K King Stallion absolvierte seinen Jungfernflug am 27. Oktober 2015 in Florida. Das US Marine Corps wird ihn als Luftfahrzeug 2019 einführen. Er hat ein Startgewicht von 33.300 Kilogramm und kann eine Außenlast von 16.330 Kilogramm tragen. Mit einer Reisegeschwindigkeit von 315 Stundenkilometern zählt er ebenfalls zu den schnellsten Hubschraubern der Welt. Bild: Lockheed Martin Corporation

  • Sikorsky CH-53K a fluid Lockheed Martin

    Der 38.400 Kilogramm schweren Sikorsky CH-53K ist mit einer Nutzlast von 15.900 Kilogramm seit Jahrzehnten auch ein Arbeitspferd der Bundeswehr. Er eignet sich laut Hersteller Lockheed Martin Corporation für Aufträge wie humanitäre Hilfe, Truppentransport, Evakuierungsoperationen, Unterstützung von Spezialkräften und Combat Search and Rescue (CSAR). Bild: Lockheed Martin Corporation

  • medium_original_SOLO_R SW-4 Solo fluid Leonardo.jpg

    Autonomes Fliegen: Der maximal 260 Stundenkilometer schnelle SW-4 Solo RUAV basiert auf dem bewährten einmotorigen SW-4-Hubschrauber. Der von PZL Świdnik (Polen) und Leonardo (Italien) entwickelte Hubschrauber ist sowohl für den pilotierten als auch für den unbemannten Betrieb konzipiert. Die RUAV-Version kann eine Reihe von Aufgaben übernehmen, darunter Überwachung kritischer Infrastrukturen, SAR-Unterstützung und Schadensbeurteilung sowie militärische und maritime Aufgaben. Der Helikopter ist EASA-zertifiziert und für einen sicheren Betrieb im bemannten und unbemannten Modus ausgelegt. Bild: Leonardo Helicopters

Die Steuerung wird bei kleineren Hubschraubern in der Regel mit hydraulischen Servomotoren unterstützt, um den Kraftaufwand für den Piloten zu verringern. „Bei mittleren und großen Hubschraubern treten an der Taumelscheibe so große Kräfte auf, dass eine rein mechanische Steuerung nur mit Steuerstangen und Umlenkhebel nicht mehr möglich ist, und die Steuerung nur mit hydraulischer Unterstützung gewährleistet werden kann“, sagt Tobias von Wolffersdorff von Hubschrauberflug.de. Die Taumelscheibe ist ein wesentliches Steuerungselement beim Hubschrauber, das die rumpffesten und linearen Steuereingaben auf den Rotor, auf die sich drehenden Rotorblätter überträgt.

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Die Hydraulikpumpe wird bei allen Hubschraubern vom Hauptrotorgetriebe angetrieben. Beim Start der Turbine setzt die Hydraulik zeitverzögert ein: erst muss sich der Rotor drehen. Kommt es zu einem Triebwerksausfall, bleibt die Hydraulik aber dank Freilauf aktiv. Bild: Pixabay

Die Steuerung des Heckrotors funktioniert grundsätzlich gleich. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass nur die kollektive Blattverstellung gebraucht wird. Die Pedale im Cockpit sind über Steuerstangen, Umlenkhebel und Steuerseile mit der so genannten Spinne verbunden. Die Spinne überträgt die Steuerimpulse auf die einzelnen Heckrotorblätter, ähnlich wie die Taumelscheibe am Hauptrotor. „Auch hier gilt: je größer der Hubschrauber, desto größer sind die Steuerkräfte am Heckrotor und desto mehr muss die Steuerung mit hydraulischen Hilfsmitteln unterstützt werden“, so Hubschrauberpilot von Wolffersdorff.