Atex, Bild: Keller

Die piezoresistiven OEM-Drucktransmitter sind für Anwendungen der Gasgruppe II zugelassen. Bild: Keller

| von Michael Mack, Keller

Die D-Linie von Keller zeichnet sich durch die Kombination eines robusten, industriellen Druckaufnehmers und der I2C-Schnittstelle aus. Diese Serie hat das Unternehmen weiterentwickelt. Sie ist nun auch als eigensichere Version erhältlich.

Modell 9LD, Bild: Keller
Das Modell 9LD Ei ist für den Einbau in eine bestehende Bohrung konzipiert. Bild: Keller

Die entstandene Serie D Ei ist für Anwendungen der Gasgruppe II zugelassen und kann zur Messung von absoluten und relativen Drücken in der Zone 0 eingesetzt werden. Die modular aufgebaute Serie lässt viele Kombinationen zu und eignet sich daher als Komponente für anwendungsspezifische Entwicklungen mit Einsatz einer I2C-Schnittstelle:

  • OEM-Drucktransmitter für den direkten Einbau in bestehende Bohrungen eines Systems: 4 LD Ei…9 LD Ei
  • OEM-Drucktransmitter mit beliebigem Druckanschluss zum Einschrauben in bestehende Drucksysteme: 20 D Ei
  • Drucktransmitter mit Druckanschluss und Kabeleinführung: 21 D Ei, 23 D Ei
  • Pegelsonde für Tankinhaltsmessungen bis maximal drei Meter Füllhöhe: 26 D Ei

Die OEM-Drucktransmitter sind in verschiedenen Baugrößen erhältlich und bilden die Basis für die weiteren Modelltypen mit beliebigem Druckanschluss oder der Pegelsonde für Tankinhaltsmessungen. Die Modelle 21 D Ei und 23 D Ei sind Drucktransmitter mit Metallhülsen und Kabelabgang, wobei sie sich in deren Genauigkeit, Abmessungen, Einsatzmöglichkeiten und Variantenvielfalt unterscheiden. So hat die etwas günstigere Ausführung 21 D Ei eine einfache Kabeleinführung, welche als Zugentlastung dient und sich für trockene Umgebungen anbietet. Das Modell 23 D Ei verfügt dagegen über eine hochwertige Kabelverschraubung mit Schutzgrad IP 68 und kann somit auch untergetaucht werden, was sich bei überfluteten Gebieten anbietet.

Die I2C-Schnittstelle

Üblicherweise sind Drucktransmitter mit I2C-Schnittstelle nur in sogenannten Consumer-Gehäusen aus Kunststoff oder Keramik erhältlich und es sind lediglich Parameter zur Kompensation in einem Speicher abgelegt. Die eigensicheren OEM-Transmitter des Herstellers verfügen jedoch über einen eingebetteten DSP-Kern (Digital Signal Processing), welcher die Ausgabewerte kompensiert und normiert. Die I2C-Schnittstelle (Inter-Integrated Circuit) ist für die direkte Verbindung von Elementen auf einer Platine konzipiert. I2C ist durch die Anbindung von mehreren Transmittern (Slaves) an die gleiche Kommunikationsleitung ein Bus-System.

So vereint die eigensichere D-Linie eine Druckschnittstelle für den industriellen Einsatz in rauer Umgebung mit einer elektrischen Schnittstelle für OEM-Anwendungen.

Die Serie hat einen niedrigen Stromverbrauch und ist ausgelegt auf batteriebetriebene Anwendungen. Das Gesamtfehlerband beträgt ± 0,7 %FS über einen Temperaturbereich von minus zehn bis 80 Grad Celsius. Auch ist die hermetisch geschützte Sensor-Elektronik sowie das Gehäuse aus rostfreiem Stahl (optional Hastelloy C-276) unempfindlich gegen Umwelteinflüsse. Für zusätzliche Flexibilität bietet die Serie Druckbereiche von ein bis 1000 bar und eine interne zwei-Chip-Lösung mit Trennung von Drucksensor und Signalaufbereitung. do

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