Combistream Anlauf,  Bild: Müller Hydraulik

Combistream-Sonderkonstruktion mit seitlichem Späneauswurf. Bild: Müller Hydraulik

Das Schwarzwälder Holzhandwerk ist seit der Herstellung von Kuckucksuhren weltberühmt. Aber auch bei der Bearbeitung anderer Materialien haben sich viele Betriebe einen Namen gemacht. Wo früher vor allem Holz gehobelt wurde, fallen bei der Firma Schneider in der Fertigung von Präzisionsdrehteilen sowie anderen Baugruppen vor allem Metallspäne und -staub an. Für eine saubere und wirtschaftliche Arbeitsumgebung setzt das Schwarzwälder Traditionsunternehmen dabei auf die Filtertechnik von Müller Hydraulik.

Combiloop CL4, Bild: Müller Hydraulik
Die Combiloop CL4 mit eco+ Regelpumpentechnologie filtert bei der Drehteilfertigung unliebsamen Metallstaub. Bild: Müller Hydraulik

Was normalerweise beim Bohren, Fräsen, Schneiden oder Pressen der unterschiedlichsten Spanarten und Verschmutzungsgrade des Kühlschmierstoffes zum Problem werden und die Prozessstabilität sowie Wirtschaftlichkeit negativ beeinflussen kann, lässt sich durch eine Hochdruck-Filtration nahezu ausklammern. „Rund 40 Prozent des Teile-Spektrums wird mit innerer Kühlmittelzufuhr unter Hochdruck bearbeitet. Dabei setzen wir die Müller Combistream ein – eine Kombination aus Hochdruck, Maschinentank und Späneförderer“, erklärt Frank Bildstein, Geschäftsführer von Schneider in Gutach. „Steht weniger Platz zur Verfügung, nutzen wir Combiloop als Beistellaggregat. Müller bietet mit seinem Sortiment Lösungen unter dem Stangenlader an. So haben wir die Combiloop CL2E problemlos an unsere Miyano-Maschinen angebunden.“

Hochdruck-Innenkühlung

Combiloop CL2, Bild: Müller Hydraulik
Der Filterwechsel beim Combiloop CL2 lässt sich auch bei der Gutacher Firma Schneider leicht vornehmen. Bild: Müller Hydraulik

Die Combiloop sowie auch die integrierten Combistream-Lösungen sind in verschiedenen Ausbaustufen mit Regelpumpe und Automatikfilter erhältlich. „Die hohen initialen Investitionen amortisieren sich relativ schnell – unter anderem wegen der höheren Geschwindigkeiten, eines erweiterten Bearbeitungsspektrums, verbesserter Standzeiten und Energie-Einsparungen“, wie Frank Bildstein weiter erläutert.

Bei der Zerspanung mit innengekühlten Werkzeugen erklärt sich die Qualitätsverbesserung unter anderem durch das frühzeitige Brechen, Abspülen sowie den Abtransport des Spans. Zudem müssen bei Edelstahl und hochfesten Legierungen höhere Standzeiten der Platten erreicht werden. „Je weniger Platten ich wechseln muss, umso geringer sind die Maßveränderungen auf dem Teil – umso besser ist die Qualität am Ende. Außerdem verringere ich den Ausschuss. Denn ist die Platte verschlissen, wandert das Maß ab. Bemerkt man das nicht sofort, habe ich das Risiko, dass Fehlteile produziert werden. Wir stellen aber fest, dass der Prozess mit einer Hochdruck-Innenkühlung viel stabiler ist und sich die Qualität der Drehteile verbessert hat“, wie Bildstein ergänzt. fl

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