• Platz 1: In der Ferrari World in Abu Dhabi (Yas-Insel, Vereinigte Arabische Emirate) wird der Besucher hydraulisch angetrieben in 4,9 Sekunden auf 240 km/h beschleunigt. Damit ist die im November 2010 in Betrieb gegangene Anlage die schnellste Achterbahn der Welt. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit und des Sandes müssen die Fahrgäste während der eineinhalb Minuten dauernden Fahrt sogar Schutzbrillen tragen, die bewältigte Strecke beträgt dabei 2,2 Kilometer, die Beschleunigungswerte gehen bis auf 4,8 G.

    Platz 1: In der Ferrari World in Abu Dhabi (Yas-Insel, Vereinigte Arabische Emirate) wird der Besucher hydraulisch angetrieben in 4,9 Sekunden auf 240 km/h beschleunigt. Damit ist die im November 2010 in Betrieb gegangene Anlage die schnellste Achterbahn der Welt. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit und des Sandes müssen die Fahrgäste während der eineinhalb Minuten dauernden Fahrt sogar Schutzbrillen tragen, die bewältigte Strecke beträgt dabei 2,2 Kilometer, die Beschleunigungswerte gehen bis auf 4,8 G.

  • Platz 2: Bis 2010 war die Achterbahn Kingda Ka im Six-Flags-Gereat-Adventure-Vergnügungspark in Jackson, New Jersey die schnellste und höchste Achterbahn der Welt - natürlich mit hydraulischem Antrieb. Sie beschleunigt in 3,5 Sekunden auf 206 km/h. Dann kam die Formula Rossa in Abu Dhabi und Kingda Ka hält mit einer Höhe von 139 Metern lediglich noch den Rekord zur höchsten Achterbahn der Welt. Bild: Wikimedia – Dusso Janladde / CC BY-SA 3.0

    Platz 2: Bis 2010 war die Achterbahn Kingda Ka im Six-Flags-Gereat-Adventure-Vergnügungspark in Jackson, New Jersey die schnellste und höchste Achterbahn der Welt - natürlich mit hydraulischem Antrieb. Sie beschleunigt in 3,5 Sekunden auf 206 km/h. Dann kam die Formula Rossa in Abu Dhabi und Kingda Ka hält mit einer Höhe von 139 Metern lediglich noch den Rekord zur höchsten Achterbahn der Welt. Bild: Wikimedia – Dusso Janladde / CC BY-SA 3.0

  • Platz 3: Auch wenn die schnellsten hydraulisch angetriebenen Achterbahnen außerhalb Europas zu finden sind, die Finger haben die Europäer trotzdem im Spiel: Die Achterbahn Top Thrill Dragster im Vergnügungspark Cedar Point (Sandusky, Ohio) wurde vom deutschen Ingenieurbüro Werner Stengel entworfen und von der Schweizer Firma Intamin erbaut. Sie liegt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h, die sie innerhalb von 4 Sekunden erreicht, zwar unter der 200-km/h-Marke ihrer Konkurrenten, war aber von 2003 bis 2004 die schnellste Achterbahn der Welt. Bild: Wikimedia - Craig Lloyd / CC BY 2.0

    Platz 3: Auch wenn die schnellsten hydraulisch angetriebenen Achterbahnen außerhalb Europas zu finden sind, die Finger haben die Europäer trotzdem im Spiel: Die Achterbahn Top Thrill Dragster im Vergnügungspark Cedar Point (Sandusky, Ohio) wurde vom deutschen Ingenieurbüro Werner Stengel entworfen und von der Schweizer Firma Intamin erbaut. Sie liegt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h, die sie innerhalb von 4 Sekunden erreicht, zwar unter der 200-km/h-Marke ihrer Konkurrenten, war aber von 2003 bis 2004 die schnellste Achterbahn der Welt. Bild: Wikimedia - Craig Lloyd / CC BY 2.0

  • Platz 4: Aber auch in Europa kann man sich von der Hydraulik auf schwindelerregende Geschwindigkeiten beschleunigen lassen. Im Vergnügungspark Port Aventura in Salou in Spanien steht Furius Baco. Die Achterbahn beschleunigt in 3,5 Sekunden von Null auf 135 km/h. Hiermit hat der Launched Coaster den bisherigen europäischen Spitzenreiter Stealth in Großbritannien (129 km/h in 1,9 Sekunden) aus der Top 5 verdrängt. Bild: Wikimedia - Tim Collins / CC BY 2.0

    Platz 4: Aber auch in Europa kann man sich von der Hydraulik auf schwindelerregende Geschwindigkeiten beschleunigen lassen. Im Vergnügungspark Port Aventura in Salou in Spanien steht Furius Baco. Die Achterbahn beschleunigt in 3,5 Sekunden von Null auf 135 km/h. Hiermit hat der Launched Coaster den bisherigen europäischen Spitzenreiter Stealth in Großbritannien (129 km/h in 1,9 Sekunden) aus der Top 5 verdrängt. Bild: Wikimedia - Tim Collins / CC BY 2.0

  • Platz 5: Der Xcelerator schafft es hydraulisch in 2,3 Sekunden auf 132 km/h. Der Launched Coaster ist im Vergnügungspark Knott's Berry Farm in Buena Park (Kalifornien) zu finden. Bild: Wikimedia - Amstuzmarco

    Platz 5: Der Xcelerator schafft es hydraulisch in 2,3 Sekunden auf 132 km/h. Der Launched Coaster ist im Vergnügungspark Knott's Berry Farm in Buena Park (Kalifornien) zu finden. Bild: Wikimedia - Amstuzmarco

  • Startbereit: Der Catch Car eines Launched Coasters wartet darauf, den nächsten Zug an den Haken zu nehmen. Bild: Wikimedia - Dusso Janlasse / CC BY-SA 3.0

    Startbereit: Der Catch Car eines Launched Coasters wartet darauf, den nächsten Zug an den Haken zu nehmen. Bild: Wikimedia - Dusso Janlasse / CC BY-SA 3.0

Hydraulik in Achterbahnen

Moderne Achterbahnen legen Katapultstarts hin und werden im allgemeine Launched Coaster genant. Ihr Antrieb ähnelt jenen Dampfkatapulten, mit denen Düsenjäger auf Flugzeugträgern von den Schiffen getrieben werden. Die Technik, einen Achterbahn-Zug mittels Zugwagen (auch Caddy oder Catch Car genannt) zu beschleunigen, ist nicht neu. Bereits 1976 entwickelte der deutsche Fahrgeschäft-Konstrukteur Anton Schwarzkopf Katapult-Achterbahnen. Die ersten Modelle nutzten ein Gewicht, das hochgezogen und dann fallen gelassen wurde, um den Zug zu beschleunigen. Später trieb ein Motor eine mehrere Tonnen schwere Schwungscheibe an, deren Energie über eine Rutschkupplung auf eine Seilwinde ging, die wiederum den Catch Car anzog. Die elektrisch betriebenen Launch Coaster wiesen aber einen derart hohen Stromverbrauch mit entsprechend notwendigen Anschlusswerten auf, dass sie lange Zeit nur in amerikanischen Freizeitparks zu finden waren.

Das änderte sich 2002 mit der Entwicklung der ersten Hydraulik-Katapulte. Die benötigten Strommengen ließen sich erstmals auf das Niveau großer Lift-Achterbahnen drücken und entsprechende Anlagen wurden auch in Europa gebaut. Die Technik ist dabei im Prinzip simpel: Pumpen bauen Druck auf, der in Speicherbehältern mit komprimiertem Stickstoff gesammelt wird. Die zum Start notwendige Energie kann so kontinuierlich gespeichert werden. Für den Startvorgang wird das Hydrauliköl einer größeren Zahl von Hydromotoren zugeführt, die wiederum eine mehrere Stahlseile führende Winde antreiben. Die gesammelte Energie kann so sehr schnell freigesetzt werden.

Dieses Thema interessiert Sie? Bleiben Sie immer auf dem Laufenden mit dem wöchentlichen fluid.de-Newsletter.