Füllstandssensor, Bild: Elobau

Der Füllstandssensor hat ein analoges Ausgangssignal. - Bild: Elobau

Tankgeber ermöglichen die Messung des Tankinhalts. Eine kontinuierliche Füllstandsmessung kann die Einsatzbereitschaft erhöhen und ungeplanten Maschinenstillstand aufgrund eines leeren Tanks vermeiden. Das gilt dabei nicht nur für den Treibstofftank von Fahrzeugen, sondern beispielsweise auch für Kühlmittel- oder Öltanks von hydraulischen Systemen.

Der Hauptunterschied zum bewährten Schwesterprodukt von Elobau, dem Tankgeber 298, liegt im Ausgangssignal: Während der ältere Tankgeber ein Widerstandsausgangssignal erzeugt, nutzt die neue Version ein analoges Ausgangssignal, entweder als Stromsignal im Bereich von 4 bis 20 mA oder Spannungssignal im Bereich von 0,5 bis 4,5 V DC. Das vereinfacht die Integration in die Fahrzeugelektrik, da auf zusätzliche Komponenten wie Umformer verzichtet werden kann. Das vereinheitlichte Ausgangssignal ermöglicht eine komplikationslose Anbindung an andere Fahrzeugsysteme, wie beispielsweise die Füllstandsanzeige im Cockpit.

Durch die Reed-Technologie ist der Tankgeber besonders robust gegenüber äußeren Einflüssen: Er arbeitet im Temperaturbereich von -40 °C bis max.+110 °C und verfügt über Schutzart IPX7 DIN EN 60529 innerhalb Behälter und außerhalb Behälter IPX7 DIN EN 60529 und IP6K9K ISO 20653. Kopf und Rohr sind aus Aluminium gefertigt, derzeit befindet sich auch eine Variante aus Edelstahl in der Entwicklung, die im Laufe des Jahres 2021 verfügbar sein wird. Das Dichtmaterial besteht wahlweise aus Fluorkautschuk (FKM) oder Nitril-Butadien-Kautschuk (NBR). Die integrierte Elektronik erlaubt eine kompakte Bauweise, wodurch der Tankgeber in einer Vielzahl von Tank- und Hydraulik-Anwendungen wie Land- und Baumaschinen, aber auch in Flurförder- und anderen Nutzfahrzeugen eingesetzt werden kann.

Der mechanische Anschluss erfolgt entweder über einen symmetrischen, einen asymmetrischen 5-Loch-Flansch oder einen symmetrischen 4-Loch-Flansch. Zudem arbeiten die Entwickler bereits an der Anschlussmöglichkeit mittels G1,5″ oder G2″ Befestigungsgewinde. Die Rohrlänge von 187 bis 1.210 mm Länge ermöglicht den Einsatz in den unterschiedlichen Tankgrößen. Außerdem sind anwendungsspezifische, individuelle Konfiguration verfügbar.

Der Tankgeber sowie das gesamte Produktportfolio wird seit 2010 klimaneutral produziert. 96 % der Zukaufteile stammen aus der EU und rund 70 % der benötigten Energie erzeugt das Unternehmen in seinen Produktionsanlagen selbst. Es erfasst und kompensiert mit der Klimabilanz nach GHG auch die indirekten Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, zum Beispiel Pendelkilometer und Transportwege.

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