| von Boris Mette, Stauff

Druckaufnehmer der Serie PT-RF sind dank ihres Gehäuses aus Edelstahl und des komplett vergossenen Innenlebens hermetisch dicht und auch unter rauen Bedingungen einsetzbar (Schutzklasse IP67). Da sämtliche medienberührenden Teile ebenfalls aus Edelstahl gefertigt werden, ist auch die Nutzung mit einer Vielzahl aggressiver Medien problemlos möglich. Mit einem Gewicht von nur 220 Gramm überzeugt das Lese- und Anzeigegerät durch seine handliche, aber gleichzeitig robuste und auf regelmäßigen Einsatz ausgelegte Bauweise (Schutzklasse IP65).

Anschlussseitig sind die Druckaufnehmer wahlweise mit Einschraubgewinden 1/4 Zoll BSPP (mit Profildichtringen) oder 1/4 Zoll NPT ausgestattet. Sie können so direkt und ohne Mehraufwand bei der Planung und Auslegung des Systems berücksichtigt und in die Anlage integriert werden. Mittels entsprechender Adapter, die auf geraden Schneidringverschraubungen mit 24°-Konus entsprechend ISO 8434-1 beziehungsweise DIN 2353 basieren, ist auch der Einbau in metrisch dimensionierte Rohrleitungen mit Außendurchmessern zwischen sechs und 42 Millimetern, die in der Hydraulik oft zum Einsatz kommen, problemlos möglich. Für die temporäre oder dauerhafte Nutzung bereits vorhandener Messkupplungen mit Adaptionsgewinde M16x2 (wie der Baureihe Stauff Test 20) sind entsprechende Anschlussstücke erhältlich.

Die Vorteile, die sich für Anlagenbetreiber, Instandhalter und Wartungsfachkräfte durch die Nutzung der neuen Technologie ergeben, liegen auf der Hand: Messungen können denkbar einfach, ohne aufwendige Schulung und binnen weniger Sekunden mit nur einem Knopfdruck durchgeführt und prozesssicher dokumentiert werden.

Dabei entfällt das Auf- und Abschrauben von Manometern oder anderen Mess- und Anzeigegeräten, das einer temporären Öffnung des Systems gleichkommt. Potenzielle Gefahren für Mensch, Maschine und Umwelt, wie sie zum Beispiel durch austretendes Restöl im Messschlauch oder Leckagen an der Messstelle auftreten können, können ebenso wie Schmutzeintrag ins System, zum Beispiel in staubbelasteten Umgebungen, faktisch ausgeschlossen werden.

Werden die Druckaufnehmer zur dauerhaften Nutzung direkt in der Anlage oder Rohrleitung installiert, bauen sie nur unwesentlich höher als herkömmliche Hydraulik-Messkupplungen und erfüllen höchste Anforderungen hinsichtlich Platzbedarf und Gewicht.

In der Erstausrüstung profitieren auch Maschinen- und Anlagenbauer von der Neuentwicklung: Werden die Druckaufnehmer bereits werkseitig verbaut, bietet sich die Chance, sich durch den Einsatz innovativer Technologie von alternativen Anbietern abzuheben, den Anwendern konkrete Vorteile bei der Wartung und vorbeugenden Instandhaltung zu eröffnen und so die Werthaltigkeit der eigenen Geräte nachhaltig zu steigern. fa

Kostenlose Registrierung

Bereits registriert?
*) Pflichtfeld

Sie sind bereits registriert?