| von Boris Mette, Stauff

Das Funktionsprinzip der Druckaufnehmer basiert auf der unter der Kurzform RFID (englisch für Radio-Frequency Identification, deutsch etwa Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen) aus anderen Lebens- und Arbeitsbereichen bekannten und etablierten Technologie. Die im Rahmen einer Messung erforderliche Energie wird dabei über die Antenne des zugehörigen Lese- und Anzeigegeräts berührungslos an den Druckaufnehmer übertragen, sodass dieser ohne interne oder externe Stromversorgung (zum Beispiel in Form einer Batterie) sowie ohne externe Verkabelung, wie sie bei herkömmlichen Sensoren üblich ist, auskommt. Lediglich ein maximaler Abstand von 1,5 Zentimetern von der Antenne bis zur Spitze des Druckaufnehmers muss für die Dauer des Messvorgangs eingehalten werden.

Wird der Druckaufnehmer per Tastendruck aktiviert, wird innerhalb von nur 0,5 Sekunden ein aktueller Messwert ermittelt und unmittelbar zurück an das Lese- und Anzeigegerät übertragen, dort auf dem beleuchteten Display dargestellt und zur weiteren Auswertung gespeichert.

Neben dem eigentlichen Druckwert werden standardmäßig auch weitere relevante Informationen übermittelt, darunter die Medientemperatur, Datum und Uhrzeit der Messung sowie die eindeutige Seriennummer des Druckaufnehmers.

Druckaufnehmer PT-RF

Der Druckaufnehmer PT-RF verfügt über einen Anschlussadapter. Bild: Stauff

Wird eine Dauermessung ausgelöst, werden neben den jeweils letzen Druck- und Temperaturwerten auch Min- und Max-Werte sowie Durchschnittswerte für den entsprechenden Zeitraum angezeigt. Mehr als 15.000 dieser Messsätze können im integrierten Speicher des Lesegerätes abgelegt werden.

Die im Lieferumfang enthaltene Software ermöglicht die nachträgliche Auswertung und Weiterverarbeitung der zuvor über die USB-Schnittstelle übertragenen Messergebnisse am PC oder Notebook.

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