Anstrengungen in diese Richtung können sich lohnen, wie Erfahrungen des in Leupoldshöhe beheimateten Kunststoffverarbeites Häfner & Krullmann zeigen. Schon seit einiger Zeit setzt das Unternehmen in mehreren Spritzmaschinen das mineralölbasierte zink- und aschefreie Hochleistungshydrauliköl Mobil DTE 10 Excel ein.

Durch das bessere Viskositäts-/Temperatur-Verhalten des Öls gelang es in Zusammenarbeit mit dem Maschinenbauer und der labortechnischer Begleitung, die Ölviskosität von ISO VG 46 auf ISO VG 32 abzusenken. Mit diesem Schritt erreichte der Maschinenbetreiber eine messbare Energieeinsparung zwischen zwei und drei Prozent.

Es ergab sich dabei ein positiver Nebeneffekt: Mit der Ölumstellung wurde ein großer Schritt in Richtung ölwechselfreiem Betrieb gemacht. Einmal befüllen und dann lebenslang in der Maschine, braucht keine Vision mehr zu sein. Wichtige Grundvoraussetzung hierfür ist ein exzellenter Verschleißschutz des Hydrauliköls, gute Filtrierbarkeit und eine hohe Standzeit.

Die Umstellung führte außerdem zu geringeren Instandhaltungskosten. Bei dem Anwender sind alleine die spezifischen Filterkosten bei den umgestellten Maschinen auf bis zu 50 Prozent gesunken.

Auch Schnellkupplungen sind Drosselstellen und sollten auf ein Minimum reduziert werden.

Bild: IHA Dresden

Viele Hydraulikanlagen werden mit einem sehr schlechten Wirkungsgrad betrieben, weil sie ungünstig ausgelegt sind.
Robert Becker, Internationale Hydraulik Akademie