Die SMM 2026 gewinnt für die maritime Industrie in Asien an Bedeutung. In Hamburg treffen Wachstumsmärkte, Technologieanbieter und Entscheider aufeinander.
Die Bedeutung asiatischer Märkte wächst spürbar vor dem Hintergrund geopolitischer Veränderungen und steigender Anforderungen an resiliente Lieferketten.Hamburg Messe & Congress)
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Summary:
Die Hamburg Messe und Congress sieht die SMM 2026 als zentrale Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Europa und Asien. In Hamburg sollen vom 1. bis 4. September 2026 mehr als 2.200 Ausstellende und rund 50.000 Teilnehmende aus 120 Nationen zusammenkommen. Im Fokus stehen Marktzugang, Dekarbonisierung, maritime Sicherheit, Energieeffizienz und Fachkräftegewinnung.
Die maritime
Industrie rückt global enger zusammen – und die Bedeutung asiatischer Märkte
wächst spürbar vor dem Hintergrund geopolitischer Veränderungen und steigender
Anforderungen an resiliente Lieferketten. Nach Pressegesprächen im Rahmen der
Singapore Maritime Week und der SEA Japan zeigt sich: Die SMM 2026 in Hamburg
wird zunehmend zur zentralen Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Europa
und der Asia-Pacific-Region.
„Die SMM bringt
die Stärken beider Regionen zusammen: Asien als dynamischer Wachstumstreiber
und Europa als Innovations- und Technologieführer mit klaren regulatorischen
Leitplanken für die maritime Transformation“, sagt Claus Ulrich Selbach,
Vice President Exhibitions Maritime & Energy bei der Hamburg Messe und
Congress. Dabei ergänzen sich beide Regionen in besonderer Weise: Asien als
dynamischer Produktions- und Wachstumsraum, Europa als Innovations- und
Regulierungsumfeld.
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Europa und Asien
rücken enger zusammen
Unternehmen aus weiteren asiatischen Märkten – darunter insbesondere aus Südostasien und China – erweitern ihre Präsenz auf der SMM kontinuierlich und nutzen die Messe gezielt zur Markterschließung in EuropaHamburg Messe & Congress)
In der maritimen
Industrie wird internationale Zusammenarbeit zunehmend zum entscheidenden
Erfolgsfaktor. Themen wie Dekarbonisierung, Digitalisierung, Energieeffizienz
sowie resiliente Lieferketten und maritime Sicherheit führen zu einer engeren
Verzahnung zwischen Europa und Asien. Gleichzeitig bleibt das
Investitionsniveau in maritime Infrastruktur weltweit hoch – mit besonders
dynamischem Wachstum in Asien. Parallel dazu wachsen maritime Industrie,
Energie- und Infrastruktursysteme zunehmend zusammen und schaffen neue
Ökosysteme und Geschäftsmöglichkeiten. Daraus entsteht ein steigender Bedarf an
Technologien, Know-how und Partnerschaften – insbesondere im europäischen
Markt. „Die SMM bietet
genau das Umfeld, das diese Transformation erfordert: eine globale Plattform,
auf der Entscheidungsträger zusammenkommen, Partnerschaften entstehen und
konkrete Geschäftsmöglichkeiten entwickelt werden“, so Selbach.
SMM als Tor zum europäischen Markt
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Für Unternehmen
aus dem asiatisch-pazifischen Raum bietet die SMM direkten Zugang zum
europäischen Markt sowie zu führenden Reedereien, Technologieanbietern und
regulatorischen Entwicklungen sowie zu zentralen Infrastrukturprojekten und
Marktanforderungen in Europa. Vor dem Hintergrund zunehmend komplexer
regulatorischer Anforderungen – insbesondere im Bereich Dekarbonisierung und
alternativer Antriebstechnologien – wächst der Bedarf an internationalem
Austausch und hochspezialisiertem Know-how. Die SMM bündelt diese Expertise
entlang der gesamten maritimen Wertschöpfungskette.
Indien verstärkt sein Engagement deutlich: Erstmals organisiert die indische Regierung einen offiziellen Gemeinschaftsstand und hebt damit die wachsende Bedeutung des Landes als maritime Nation auf der internationalen Leitmesse in Hamburg hervor.Hamburg Messe & Congress)
Unternehmen aus
weiteren asiatischen Märkten – darunter insbesondere aus Südostasien
und China – erweitern ihre Präsenz auf der SMM kontinuierlich
und nutzen die Messe gezielt zur Markterschließung in Europa. Indien
verstärkt sein Engagement deutlich: Erstmals organisiert die indische Regierung
einen offiziellen Gemeinschaftsstand und hebt damit die wachsende Bedeutung des
Landes als maritime Nation auf der internationalen Leitmesse in Hamburg hervor.
Auch Korea baut seine Beteiligung weiter aus: Der Nationenpavillon
wächst um rund 15 Prozent und unterstreicht die kontinuierliche Präsenz des
Landes auf der SMM. Darüber hinaus planen erstmals Unternehmen aus Indonesien,
Malaysia und Vietnam eine Teilnahme. Besonders
deutlich wird diese Entwicklung am Beispiel Japan: Japanische
Unternehmen haben bereits rund 13 Prozent mehr Ausstellungsfläche im Vergleich
zur SMM 2024 gebucht, der Gemeinschaftsstand der JSMEA (Japan Ship Machinery
and Equipment Association) ist sogar um 22 Prozent gewachsen.
Hamburg ist der internationale Treffpunkt
der maritimen Industrie
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Mit der SMM wird Hamburg zum zentralen
Knotenpunkt der globalen maritimen Wirtschaft. Mehr als 2.200 Ausstellende und
rund 50.000 Teilnehmende aus 120 Nationen sorgen für eine einzigartige Dichte
an internationalen Entscheidungsträgern. Für Unternehmen aus Asien bietet dies
ideale Voraussetzungen, um neue Geschäftspartner zu gewinnen, Technologien
international zu positionieren und ihre Marktpräsenz in Europa gezielt
auszubauen.
Damit wird die SMM zugleich zur
entscheidenden Plattform für die weitere Annäherung zwischen Europa und Asien.
Mit Blick auf die Transformation globaler Lieferketten, Energiesysteme und
maritimer Technologien wird diese Zusammenarbeit weiter an Bedeutung gewinnen.
Die SMM 2026 bietet eine Plattform, um diese Entwicklung aktiv mitzugestalten –
und sich im internationalen Wettbewerb gezielt zu positionieren.
Sicherheit & Verteidigung: Maritime
Resilienz im Fokus
Die MS&D – International Conference on Maritime Security & Defence, ist die führende internationale Plattform für maritime Sicherheit, Verteidigung und Dual-Use-Technologien.Hamburg Messe & Congress)
Blockierte
Seewege, militärische Konflikte, hybride Bedrohungen und Cyberattacken erhöhen
den Druck auf die globale maritime Infrastruktur – und machen maritime
Sicherheit und Resilienz zu zentralen Voraussetzungen für stabile Lieferketten
und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit. Die SMM 2026 greift diese Realität auf
und rückt maritime Sicherheit und Verteidigung als zentralen
Schwerpunkt in den Fokus.
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Antworten liefert
die MS&D – International Conference on Maritime Security &
Defence, die führende internationale Plattform für maritime
Sicherheit, Verteidigung und Dual-Use-Technologien. Hier wird diskutiert,
welche Rolle die maritime Industrie künftig als Stabilisierungsfaktor und im
verantwortungsvollen Einsatz neuer Technologien wie KI und autonomer Systeme in
einem zunehmend fragmentierten geopolitischen Umfeld einnehmen kann. Die MS&D
Conference bringt internationale Entscheider aus Marine, Politik, Industrie
und Wissenschaft zusammen. Zur SMM 2026 wird sie erstmals durch einen
erweiterten Bereich – die MS&D Expo – ergänzt und gewinnt
damit zusätzlich an internationaler Bedeutung. Zentrale Location ist Halle B8,
in der Ausstellung, Konferenz und offene Bühne – die Naval Stage – unter einem
Dach vereint sind.
Im Fokus stehen zentrale Themenfelder
wie:
· Schutz kritischer maritimer
Infrastrukturen
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· Fähigkeitsaufbau und
Rüstungsbeschaffung
· Cybersecurity und
Künstliche Intelligenz
· autonome und unbemannte Systeme
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· maritime Überwachung und Dual‑Use‑Technologien
Energy Efficiency & Dekarbonisierung:
Wirtschaftlichkeit als Schlüssel
Steigende
Energiepreise und regulatorische Vorgaben erhöhen den Druck auf die Branche,
effizienter und klimafreundlicher zu werden. Energieeffizienz gilt dabei als
kurzfristig wirksamster und wirtschaftlich entscheidender Hebel der maritimen
Transformation. Unter dem Motto „Efficiency First: Powering the Future
of Shipping“ zeigt der Energy Efficiency Hub in Halle
A2 praxisnah, wie technologische Innovationen Emissionen senken und
Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die starke Nachfrage nach dem Energy Efficiency
Hub unterstreicht die Marktrelevanz effizienter und skalierbarer Lösungen für
die maritime Transformation.
„Der Energy
Efficiency Hub unterstreicht den Anspruch der SMM, die weltweit führende
Plattform für die maritime Transformation der Schifffahrt zu sein“, sagt Christoph
Lücke, Director SMM, Seatrade Europe und INMEX SMM India. Langfristig wird
die Dekarbonisierung der Schifffahrt jedoch nur mit einem
konsequenten Umstieg auf alternative, klimaneutrale Kraftstoffe gelingen. Auf
der Umweltkonferenz gmec (2. September, Energy Efficiency
Stage, Halle A4) diskutieren Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft über die
Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Konzepte. Auch das spannende Thema
windunterstützte Antriebe in der Handelsschifffahrt steht auf dem
Konferenz-Programm.
Fachkräfte für die
maritime Zukunft gesucht
Mit dem Maritime
Career Market adressiert die SMM gezielt die langfristige
Zukunftsfähigkeit der Branche und bündelt ihre Aktivitäten im Bereich Karriere,
Nachwuchsgewinnung und Recruiting am 3. und 4. September 2026. Der
Fachkräftemangel zählt zu den größten Herausforderungen der maritimen
Industrie.
„Die maritime
Industrie braucht neue Wege, um Talente zu gewinnen. Mit dem Maritime Career
Market schaffen wir eine zentrale Karriere- und Recruiting-Plattform, die
Unternehmen mit Fachkräften vernetzt und konkrete Karriereperspektiven
eröffnet“, so Lücke. Ob
Nachwuchskräfte, Studierende, Schülerinnen und Schüler oder Quereinsteiger: In
Halle B2.OG treffen Talente auf Unternehmen mit konkretem Fachkräftebedarf. Die
Job Route bringt Aussteller mit Personalbedarf direkt mit
qualifizierten Fach- und Nachwuchskräften in Kontakt. Bewährte Formate wie die Career
Happy Hour, geführte Messerundgänge und die beliebte Schülerrallye
fördern den informellen Austausch und die gezielte Orientierung. Ergänzt wird
das Angebot durch das Career Forum, das aktuelle Entwicklungen
und Karrierewege in der maritimen Industrie beleuchtet – von digitalen
Berufsbildern über internationale Perspektiven bis hin zu neuen Anforderungen
an Ausbildung und Qualifikation. Studierende sowie Schülerinnen und Schüler und
begleitende Lehrpersonen erhalten am 3. und 4. September kostenfreien Zugang
zur SMM und zum Maritime Career Market.
Erstellt mit Material der Hamburg
Messe und Congress
FAQ zur SMM 2026
• Welche Rolle spielt Asien auf der SMM 2026? – Asiatische Märkte bauen ihre Präsenz aus. Besonders Indien, Korea, Japan sowie Unternehmen aus Indonesien, Malaysia und Vietnam treten stärker in Erscheinung.
• Welche Themen stehen bei der SMM 2026 im Fokus? – Im Mittelpunkt stehen Dekarbonisierung, Energieeffizienz, Digitalisierung, maritime Sicherheit, resiliente Lieferketten und Fachkräftegewinnung.
• Wie unterstützt die SMM 2026 den europäischen Marktzugang? – Die Messe bietet Unternehmen aus dem asiatisch-pazifischen Raum Zugang zu Reedereien, Technologieanbietern, regulatorischen Entwicklungen und Infrastrukturprojekten in Europa.
• Was bietet die SMM 2026 beim Thema Fachkräfte? – Der Maritime Career Market vernetzt Unternehmen mit Nachwuchskräften, Studierenden, Schülerinnen und Schülern sowie Quereinsteigern.