FachPack Logo, Bild: Nürnbergmesse

Auf Europas Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik werden voraussichtlich mehr als 1500 Aussteller ihr Angebot rund um die Prozesskette des Verpackens für Industrie- und Konsumgüter präsentieren. Die dreitägige Messe findet in Nürnberg vom 25. bis 27. September 2018 statt. In diesem Jahr hat jede der zwölf Hallen ein bestimmtes Fokusthema, zu dem sich besonders viele Aussteller präsentieren.

Hallenplan, Bild: Nürnbergmesse
Besonders viele Aussteller werden zu den Themen Karton, Pappe und Papier erwartet. Bild: Nürnbergmesse

Cornelia Fehlner, Veranstaltungsleiterin bei der Messe Nürnberg erklärt: „In der Vergangenheit sind in bestimmten Hallen thematische Schwerpunkte organisch gewachsen. Diese haben wir aufgegriffen und die Aufplanung der Hallen weiterentwickelt.“ Die Themen Papier, Karton, Pappe sind aufgrund der großen Ausstellerzahl in mehreren Hallen zu finden.

Neu ist die Halle 8, in der Premiumverpackungen, Verpackungsdruck und -veredelung im Fokus stehen. Hier geht es um Fragen wie: Welchen Beitrag kann Gestaltung zu einem gelungenen Markenauftritt leisten? Was sind die Trends in der Markenkommunikation? Welche neuen Materialien und Technologien für Verpackungen gibt es?

Neues Forum

Neben den Messeständen erwartet die Fachbesucher ein Rahmenprogramm aus Vorträgen und Sonderpräsentationen. Dabei geht es um Trends wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Design. Auch hier gibt es eine Änderung zur letztjährigen Veranstaltung zu vermelden: Das Forum Packbox in Halle 7 wird durch das neue Forum Techbox in Halle 3 ergänzt, das an allen drei Messetagen stattfindet. Die Vorträge handeln beispielsweise von intelligenten Verpackungsträgern und Datensicherheit an Verpackungslinien. „Analog der neu ausgerichteten Hallenplanung in die beiden Bereiche ‚Verpackungen und Prozesse‘ und ‚Technik und Prozesse‘ bieten wir auch zwei thematisch passende Foren an“, erklärt Fehlner. Das Forum Packbox dreht sich um die Themen Packmittel, Verpackungsdruck, -veredelung und -design. Diese und alle weiteren Sonderschauen und Foren auf der Messe sind anmelde- und kostenfrei.

Greifer auf der Fachpack

Flächengreifer FXCB, Bild: Schmalz

Einsatz am Roboterarm

Schmalz zeigt auf der Fachpack unter andrem den neuen Flächengreifer FXCB für kollaborative Roboter. Der Flächengreifer wurde für zahlreiche Einsatzgebiete in der Intralogistik entwickelt, wie End-of-Line-Packaging oder Pick-&-Place-Anwendungen. Mit flexiblem Schaum als Greiffläche kann er unter anderem Kartonagen oder Boxen von bis zu acht Kilogramm sicher halten. Zudem lässt er sich dank seiner Kommunikationstechnik leicht in Automatisierungsumgebungen integrieren. Außerdem zeigt der Hersteller ein Baukastensystem für modulare Vakuum-Endeffektoren (VEE). Dem Anwender stehen verschiedene Komponenten zur Verfügung, die er mit Hilfe einer Software zu einem individuellen Greifer zusammenfügen und modifizieren kann. Der Anbieter unterstützt bei der Ermittlung der bestmöglichen Konfiguration; auf Wunsch werden die Bauteile anschließend als montierte Einheit ausgeliefert. Zum schnellen Palettieren und Depalettieren ganzer Produktlagen präsentiert das Unternehmen das Lagengreifsystem SPZ-M. Es ist besonders für Kartons, Dosen, Gläser, ganze Paletten und Zwischenlagen geeignet. Zudem erfahren die Besucher auf dem Messestand auch alles über die Vakuum-Flächengreifsysteme FXP und FMP.

Schmalz                Halle 3 , Stand 3-141

Europas Verpackungsverbände in Halle 6

Neu ist der Pavillon der Verbände in Halle 6. Etwa zehn Interessensvertretungen und Verbände aus verschiedenen europäischen Ländern werden sich auf der Sonderfläche präsentieren und laden zum Kennenlernen, Austauschen und Netzwerken ein. Auch das Deutsche Verpackungsinstitut DVI ist in Halle 6 mit einem Messestand (6-459) vertreten. Dort werden Produkte zu sehen sein, die mit dem Deutschen Verpackungspreis prämiert wurden. Die Auszeichnung gilt herausragenden und innovativen Lösungen aus der gesamten Wertschöpfungskette der Verpackung in zehn verschiedenen Kategorien. Das DVI verleiht den Preis am ersten Messetag.

Schocksensor

Bild: Aspion

Jetzt mit Klimadaten und BLE

Aspion stellt auf der Fachpack die neue Generation eines Schocksensors zur Transportüberwachung vor: Neben der zeitgenauen, aufgeschlüsselten sechsachsigen Erfassung von Stößen protokolliert der G-Log 2 jetzt auch Klimadaten: Der Datenlogger ist mit einem Sensor für Feuchte und Temperatur ausgerüstet. Er hält den exakten Zeitpunkt fest, zu dem Feuchtigkeit eingedrungen ist und unter Umständen zu Korrosionsschäden geführt hat. Der Transport-Datenlogger verfügt über ein dreifach vergrößertes Speichervolumen gegenüber seinem kleinen Bruder G-Log. Er ist mit einer Kombination aus NFC/BLE-Funktechnologie versehen. Das Beschreiben und die Inbetriebnahme des Sensors erfolgt drahtlos über NFC, das Auslesen der gesammelten Daten ist jetzt per Smartphone-App sowohl über NFC als auch BLE möglich. Bild: Aspion

Aspion  Halle 3A am Stand 3A-552

Positionsanzeige

Bild: Siko

Einfache Integration

Die neue Siko-Positionsanzeige AP20S ist mit modernen Schnittstellen ausgestattet. In Kombination mit dem extern angeschlossenen, linearen Magnetsensor MS500H erfasst sie die Position von Linearführungen beziehungsweise Schieberverstellungen in Maschinen. Für den Bediener sind Soll- und Istposition direkt an der Verstellposition sichtbar. Diese Informationen werden darüber hinaus an die übergeordnete Maschinensteuerung übertragen. Damit eignet sich die Komponente für Produktionsmaschinen jeder Art, zum Beispiel Verpackungsmaschinen. Zu den schon länger angebotenen Datenschnittstellen Sikonet5 und Can implementiert der Anbieter nun auch Profinet, Ethernet/IP, Ethercat und Powerlink in die Positionsanzeige. Die Integration in aktuelle Steuerungssysteme verschiedener Hersteller ist damit ohne weiteres Zubehör möglich.

Siko        Halle 3, Stand 3-140

 

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