Menschen auf der Agritechnica, Bild: DLG

Die Messe Agritechnica 2017 öffnet vom 12. bis 18. November auf dem Messegelände Hannover ihre Tore. Bild: DLG

Die Agritechnica ist internationaler denn je. Nahezu 1.700 (60 Prozent) Aussteller kommen aus dem Ausland. Dies entspricht einem neuen Höchststand. Die meisten Auslandsunternehmen rekrutieren sich aus Italien (372 Unternehmen), China (117), den Niederlanden (112), der Türkei (108), aus Frankreich (107), Österreich (73), Polen (69), Großbritannien (58), Kanada (57), Spanien (55), Dänemark (52) und aus den USA (49). Zudem haben 13 Länder Gemeinschaftsbeteiligungen angemeldet, darunter erstmals aus Dänemark und Irland.

In dem Anmeldeergebnis kommen die zunehmend globale Verflechtung der gesamten Agrarbranche sowie die wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft zum Ausdruck. Sie ist Zukunft und nimmt die Schlüsselrolle bei der Ernährung der zunehmenden Weltbevölkerung ein. Die DLG rechnet mit einem hohen Interesse und erwartet wiederum mehr als 400.000 Besucher, darunter rund 100.000 aus dem Ausland.

Effizienter und Ressourcen schonender produzieren, das sind die Herausforderungen für die Landwirte, und dafür leistet die Landtechnik einen wesentlichen Beitrag. Dabei müssen Fortschritte in der landwirtschaftlichen Produktion und den Produktionsmethoden sowie ihre gesellschaftliche Bewertung im Kern übereinstimmen.

Für die Landwirtschaft besteht daher die große Herausforderung, sich mit der gesellschaftlichen Akzeptanz der modernen Landwirtschaft auseinanderzusetzen, akzeptierte Lösungen zu entwickeln und diese in die eigene Betriebsstrategie zu integrieren. Eine Chance für den Dialog mit der Gesellschaft sind auch die landtechnischen Innovationen, die in großem Maße zu einer Umwelt und Ressourcen schonenden Landbewirtschaftung beitragen.

Digitalisierung mit zunehmender Bedeutung

Der Trend zur weiteren Automatisierung von Prozessen, verbunden mit intelligenten Datenmanagement-Systemen zur Optimierung der Regelung und Steuerung von Maschinen, Logistik, Dokumentation, Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit, schreitet in der Landwirtschaft voran. Analog zur Industrie 4.0 gewinnen auch die Digitalisierung und Vernetzung der Wertschöpfungskette in der Landwirtschaft zunehmende Bedeutung. Cloud Computing und Big Data sind feste Begriffe geworden. Auf der Agritechnica zeigen die Hersteller vielfältige Lösungen. hei

Mehr zur Agritechnica finden Sie in der kommenden Woche auf fluid.de.

Autonomer Traktor für die Landwirtschaft - Interview mit CNH Industrial (Quelle: ke NEXT TV)