Ingo Nowakowski und Manfred Lenhart, Bild: FGCM

Ingo Nowakowski (links) ist Unternehmensgründer von Bock Kehrtechnik war bislang der geschäftsführender Gesellschafter. Manfred Lenhart (rechts) ist nun Geschäftsführer sowohl bei FGCM als auch bei Brock Kehrtechnik. Bild: FGCM

Der internationale Markt für kommunale Nutzfahrzeuge wächst beständig. Ingo Nowakowski, Unternehmensgründer und geschäftsführender Gesellschafter bei Brock Kehrtechnik, erkannte jedoch, dass das Unternehmen trotz solider Stellung am Markt nicht ohne fremde Unterstützung würden weiterwachsen können.

Daraufhin begann die Suche nach einem Kaufinteressenten. Dabei stieß das Unternehmen auf Foton Germany Construction Machines. Der Engineering-Anbieter für Arbeitsmaschinen plante die Erweiterung um eine Premiummarke, wodurch neue Anwendungsfälle für Elektromobilität entstehen sollen.

"Das vorhandene Know-how der Mitarbeiter war für uns ebenfalls ein gewichtiger Beweggrund für den Zusammenschluss", erklärt Manfred Lenhart, Geschäftsführer von FGCM. Brock soll als Marke und Arbeitgeber erhalten bleiben, kündigt Lenhart an, der nun auch bei Brock Kehrtechnik Geschäftsführer ist.

Das strategische Ziel der Partnerschaft sei, die Marktstellung auszubauen, erklärt Thorsten Laß, bisheriger und ebenfalls künftiger Geschäftsführer von Brock Kehrtechnik. "Brock Kehrtechnik soll in China als Premiummarke im Markt etabliert werden. Das Premiumsegment hat in China beträchtliches Potenzial, da sich der nationale Markt diesbezüglich noch entwickelt. Insbesondere im Zusammenspiel mit einer weiteren Entwicklung der Infrastruktur chinesischer Städte, ist davon auszugehen, dass der Markt für derartige Maschinen in den kommenden Jahren kontinuierlich wachsen wird", ist Laß überzeugt. Der chinesische Mutterkonzert der FGCM, Beiqi Foton Motor, repräsentiert mit seiner konzerneigenen Marke AUV das Mittelsegment, erklärt Lenhart. Daher gelte es, auf Konzernebene verstärkt auch das Premiumsegement im Portfolio abzubilden.

Für die Mitarbeiter und Kunden werde sich durch den Zusammenschluss nichts ändern, verspricht Lenhart und kündigt an: "Die Stellen bleiben erhalten und sollen durch den anvisierten Wachstumskurs sogar noch ausgebaut werden. Kontinuität besteht auch im Kontakt mit Lieferanten und Geschäftspartnern: Alle existierenden Verträge behalten ihre Gültigkeit." do


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