IPC-Plattform,  Bild: Bosch Rexroth

Die skalierbare IPC-Plattform erfüllt kundenspezifische Anforderungen im unteren bis mittleren Leistungsbereich. Bild: Bosch Rexroth

Die aktuelle Generation der Industrie-PC-Plattform PR, VR, DR von Bosch Rexroth im unteren und mittleren Leistungsbereich wurde mit Fokus auf die Wirtschaftlichkeit entwickelt. Moderate Anschaffungskosten, wartungsfreies Design und Einsatz der Hardware bis mindestens 2027 verbinden ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis mit Investitionsschutz. Ausgestattet mit aktuellen Intel-Prozessoren unterschiedlicher Leistungsklassen eröffnen die Box- und Panel-PCs der Baureihen PR und VR ein abgestuftes System für verschiedene Aufgaben. Das schließt auch Industrie-4.0-Anwendungen mit hohen Datendurchsätzen ein. Zur Visualisierung und Bedienung der Box-PCs stehen die Multi-Touch-Displays der Reihe DR bereit. Als besonderen Service bietet der Hersteller auch individualisierte Designs an, zum Beispiel mit Aufdruck des OEM-Logos.

Die Box-PCs PR eignen sich gleichsam für den horizontalen und den vertikalen Einbau. Zur bedarfsgerechten Visualisierung und Bedienung sind die hochauflösenden kapazitiven Multi-Touch-Widescreen-Displays der Serie DR in abgestuften Größen von 12 bis 21 Zoll erhältlich. Ihre Anbindung erfolgt wahlweise per Displayport beziehungsweise USB oder CDI+, wodurch sich mit nur einem bis zu 100 Meter langen Kabel bis zu drei Multi-Touch-Displays ohne Repeater verbinden lassen. Die Panel-PCs VR vereinen die Eigenschaften von PR und DR in einem Gerät und zielen vor allem auf HMI-basierte Anwendungen ab.

Hohe Wirtschaftlichkeit und Investitionsschutz

Condition Monitoring, Bild: Bosch Rexroth
Mit einem lokalen Condition Monitoring können Anwender Auffälligkeiten erkennen, Verbesserungspotenzial aufdecken und die Produktivität steigern. Bild: Bosch Rexroth

Im Sinne einer feinen Skalierbarkeit verwendet der Anbieter verschiedene, leistungsseitig abgestufte Intel-CPUs (Central Processing Units, Hauptprozessoren). Die Spanne reicht vom Quadcore-Atom-Prozessor mit 1,6 Gigahertz bis zum Mehrkernprozessor I7 mit 2,6 Gigahertz. Neben der bedarfsgerechten CPU-Auswahl trägt auch das wartungsfreie, EMV-, schock- und vibrationsfeste Design zur Wirtschaftlichkeit der Produkte bei.

Weil die Lösung auf Lüfter und andere bewegliche Teile verzichtet, erreicht sie eine relativ hohe Energieeffizienz und Langzeitverfügbarkeit. Zudem gewährleistet der Hersteller einen Einsatz der Hardware bis mindestens 2027. Denn die Serie wird noch mindestens vier Jahre lang verfügbar sein, gefolgt von fünf Jahren, in denen der Anbieter Serviceleistungen und Ersatzteile vorhält.

Konnektivität und Datensicherheit

Zur bedarfsgerechten Ausgestaltung der Konnektivität können Anwender aus einer Vielzahl an Erweiterungsoptionen und zahlreichen Schnittstellen wählen. Sie reichen von WLan / Bluetooth, Gbit Lan/, RS-232 und RS-422/485 über 4G mit LTE/HSPA+/GPRS und GPS bis hin zu 16 digitalen Ein- und acht digitalen Ausgängen.

Zusätzlich sind Hardware-Erweiterungen mit Half-Size-PCIe- und Full-Size-Mini-PCIe-Einsteckplätzen möglich. Hochperformante, robuste und RAID-fähige SSD-Speicher ab 32 Gigabyte erhöhen die Systemverfügbarkeit und Datensicherheit, insbesondere im Hinblick auf Dokumentationsaufgaben zur Nachverfolgbarkeit aller Prozessschritte.

Bereit für Industrie 4.0

Für vernetzte Umgebungen und datenintensive Industrie-4.0-Aufgaben verfügen alle neuen Modelle über taktsynchrone Intel-i210-Chipsätze. Sie bilden die Grundlage für eine echtzeitfähige Ethernet-Kommunikation mit Steuerungen oder übergeordneten Systemen, um die Fertigung zu flexibilisieren oder Taktzeiten zu verkürzen. Die ebenfalls durchgängig installierten TPM-2.0-Module für Security-by-Design dienen dem sicheren, nicht-manipulierbaren Betrieb der Industrie-PCs vom Bootvorgang bis zur laufenden Applikation sowie der internen Speicherung von Zertifikaten, Schlüssel und anderen Schutzmechanismen. do

Flexibler werden

Datenmonitoring mit IPCs

Setzen Hersteller konsequent auf IoT-fähige Komponenten, Systemlösungen und Architekturen, können sie die Flexibilität und Produktivität ihrer Maschinen und Anlagen nachhaltig steigern, und das unabhängig davon, ob es sich um eine elektromechanische, hydraulische oder hybride Lösung handelt.

Doch welchen Nutzen bringt die Vernetzung ganz konkret für den Anwender? Ein Vorteil ergibt sich aus der Möglichkeit zum Datenmonitoring. Hierfür bietet die neue Generation Industrie-PCs ein fein abgestuftes System für verschiedene Aufgabenstellungen mit hohen Datendurchsätzen. Die Box-PCs PR können beispielsweise im Rahmen eines lokalen Monitorings genutzt werden.  Ein flexibles Dashboard ermöglicht dabei die Visualisierung der Produktion. Der Anwender außerdem wird bei Unregelmäßigkeiten an der Maschine oder Anlage umgehend alarmiert und kann schnell auf Veränderungen reagieren. Optimierungspotenziale lassen sich auf diese Weise identifizieren. Die Verfügbarkeit und damit auch die Produktivität werden gesteigert.

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