Eichert

Seit 15 Jahren mit dem Indunorm-Lizenz-Geschäftskonzept auf der Erfolgsspur. Die beiden inhabenden Geschäftsführer Baldur Eichert und Claus Stürzl (v.l.n.r.) haben gut lachen. Bild: Eichert

Ende der 90er Jahre packte Baldur Eichert das Thema an, den 1970 gegründeten elterlichen „Einbindebetrieb“, der sich im Schwerpunkt mit Fachhandel und Schlauchkonfektion beschäftigte, umzubauen. Ziel war es, das Unternehmen für die Zukunft auszurichten und systematisch mit der Firma zu wachsen. Die gedankliche Leitlinie war: Qualität ohne Kompromisse. Für seine Kunden wollte er sichere und hochwertige Schlauchleitungen – ohne Schwitzstellen. „Kein Anwender will Schlauchleitungen mit Sicherheitsfragezeichen“, betont Baldur Eichert mit Nachdruck.

Darüber hinaus suchte er den Einstieg in den mobilen Markt für Hydraulikservice. Er wollte seinen Hol- und Bringservice weiter entwickeln und direkt beim Kunden vor Ort Reparaturen durchführen. Auch dafür war die Qualitätsmesslatte hoch gesteckt. „Wir wollten nicht nur schnell irgendwie vor Ort eine havarierte Maschine reparieren, sondern wir suchten eine Systemlösung zur Herstellung von Schlauchleitungen höchster Qualität, mit reproduzierbaren Einbindeergebnissen“, meint Eichert.

Fündig wurde er bei dem mehrstufigen Lizenz-Geschäftskonzept der Indunorm Hydraulik, das eigenständige Unternehmer stufenweise beim erfolgreichen Ausbau ihrer Geschäftstätigkeit unterstützt. Dabei liefert Indunorm die technischen Sicherheitssysteme und -lösungen und unterstützt die Systempartner mit Marketingdienstleistungen und bei Bedarf auch mit kaufmännischem Wissen.

Nach reiflicher Überlegung entschied sich Baldur Eichert 1998 für den ersten Schritt, den Erwerb einer Sprinter-Lizenz und damit für das von Indunorm entwickelte Servicemobil, das in der Branche den Ruf des bestausgestatteten Hydraulik-Servicefahrzeuges genießt. Zum Leistungsumfang zählten sowohl der schnelle Notdienst-Einsatz als auch die vorbeugende Instandhaltung in der Industrie.

Besser als die Norm vorschreibt

Fertigungsendkontrolle

Perfekte Fertigungsendkontrolle mit besonderen Prüfdornen des Joint-Fit-Sicherheitssystems von Indunorm.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schon nach kurzer Zeit konnte ein zweites Fahrzeug geordert und damit der Grundstein für das weitere kontinuierliche Wachstum der Firma Eichert auch im mobilen Hydraulikservice gelegt werden.

Der nächste Schritt war die Einführung des Joint-Fit-Sicherheitssystems. Das abgestimmte Schlauch- und Armaturensystem mit Fertigungsendkontrolle sorgt mittels besonderer Prüfdorne, auch für Bogenarmaturen, für eine gleichbleibend hohe Qualität – und das mit reproduzierbaren Einbindeergebnissen, weiter als es die Normen vorschreiben.

„Das Joint-Fit-Sicherheitssystem passt zu unserer Firmenphilosophie“, ergänzt Claus Stürzl, Geschäftsführer und Mitinhaber der Erwin Eichert GmbH. „Kundenzufriedenheit hat bei uns oberste Priorität, und der zentrale Baustein ist dabei die Produktqualität. Unser Qualitätsmanagementsystem ist seit dem Jahr 2012 nach DIN ISO 9001:2008 zertifiziert; Joint-Fit hat den Zertifizierungsprozess erleichtert.“

Baldur Eichert argumentiert: „Die System- und Produkteigenschaften machen den Unterschied, denn der Markt verlangt immer engere Biegeradien bei höheren Druckbelastungen. Beim Einbau bleibt immer weniger Platz, und die steigenden Umwelteinflüsse wirken sich extrem auf das Material aus. Unsere Kunden erwarten höchste Sicherheit, nicht nur wegen der Erfüllung der berufsgenossenschaftlichen Richtlinie BGR 237.

Sichere Schlauchleitungen

Sichere Schlauchleitungen made by Eichert.

Es ist wichtig, deutlich über den DIN EN-Normen zu liegen, da es beim Ersatzbedarf oft zu bösen Überraschungen für die Kunden kommt, weil die Ersatzkomponenten nicht den Anforderungen genügen. Schließlich geht es um die Abwehr von möglichen Gefahren für Leib und Leben. Genau deshalb kommt bei uns auch die Indunorm-Premium-Hydraulikschlauch-Linie Super-Power zum Einsatz, die praxisnah in Zusammenarbeit mit führenden Schlauchherstellern entwickelt wurde.“

Mehr bieten als Standard

Der Erfolg gibt ihm Recht. Neben dem Hauptsitz in Karlsruhe betreibt das Unternehmen heute noch zwei weitere Sprinter-Standorte in Landau in der Pfalz und in Pforzheim. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Firma der größte Indunorm-Systempartner ist. Auf sieben Fahrzeuge beläuft sich die Flotte inzwischen, und die Zahlen versprechen weiteres Wachstum.

„Aber nicht um des Wachstums willen, sondern weil wir uns mit Standardqualität nicht zufrieden geben. Für unsere Kunden möchten wir die bestmögliche Qualität – zu einem reellen Preis. Denn am Ende entscheidet die Qualität über eine langfristige und erfolgreiche Kundenbeziehung“, fügt Dirk Biesolt, Leiter der Sprinter-Flotte, hinzu. „Wir tun alles für die sicherste Verbindung unserer Kunden“, betont Baldur Eichert mit einem Schmunzeln.

Autor: Andre Haußmann im Auftrag von Indunorm Hydraulik, www.indunorm.de