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Aus der Getränkeindustrie sind Beispiele bekannt, die deutlich machen, welch einheitliches Bild eine einheitliche Etikettierung bietet. Dabei werden die Etiketten auf Flaschen angebracht. Bild: pixabay.com © Barni1

Nachdem die Etikettierindustrie in den vergangen Jahren schon einen regelrechten Boom verzeichnen konnte, scheint die Nachfrage an Druckmöglichkeiten für Verpackungen und Flaschen etwa bislang ungebrochen. Eine bloße Verzierung von Produkten ist aber noch nicht alles, was Etikettiermaschinen leisten können.

Welche Möglichkeiten, Einsatzbereiche und Optionen es gibt, soll die Aufstellung dieser fünf Gründe zeigen, die dafür sprechen, sich als Betrieb eine Etikettiermaschine anzuschaffen.

Die Anwendbarkeit: Die Etikettiermaschine ist individuell bei diversen Produkten anwendbar

Etikettiermaschinen gibt es heute für alle Produkte. Die Klassiker sind Standard-Etikettiermaschinen, die zum Auszeichen von Paletten konzipiert wurden. Da die Technik des Thermodirekt- oder Thermotransfer-Drucks zumindest meist ähnlich ist, ist es auch möglich, Spezialanfertigungen für Flaschen, Kanister oder Beutel zu konzipieren. Die SRD Maschinenbau GmbH bietet an dieser Stelle einen sehr zielgruppenorientieren Beratungsservice, der zum Produkt die passende Etikettiermaschine anbietet. Neben den verschiedenen Produkten, auf die die Etiketten mit Etikettiermaschinen aus diesem Haus aufgebraucht werden können, gibt es sowohl automatisierte als auch halbautomatisierte Vorgänge und Maschinenkonstellationen, die mit Blick auf Einsatzbereich und Produkt ausgewählt werden können.

Der Marketing-Aspekt: Die Etikettiermaschine bringt das Firmenlogo auf die Verpackung

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Ohne sichtbaren Namen, ist doch jedem klar: Hierbei handelt es sich um die Milka-Kuh. Bild: pixabay.com © Stern81

Die Wirkung diverser Marken ist enorm. Wer eine lila Kuh sieht, denkt an den Schokoladenriesen Milka. Wer die Farbe Magenta mit einer telefonierenden Person sieht, der denkt an die Telekom. Diese Beispiele stehen für viele weitere Marken, die durch eine starke optische Markenstrategie bekannt geworden sind. In diesem Fall ist die Farbe oder ein Werbeträger wie die Kuh der Schlüssel der Markenkommunikation. Doch wie kommt ein Unternehmen dorthin?

Eine clevere Marken- und Marketing-Strategie ist an dieser Stelle nötig, um die Corporate Identity oder das nach außen kommunizierte Corporate Design in den Köpfen der Menschen zu verhaften. Und dafür müssen die Menschen so häufig es nur geht mit der Markenbotschaft konfrontiert werden. Auf haptischen Produkten funktioniert das mitunter sehr gut, wenn das Label, das Logo, der Slogan oder das Werbegesicht direkt dort angebracht werden. Doch wie kommt es dann auf das Produkt? Mit Hilfe einer Etikettiermaschine.

Diese sind heute längst nicht eintönig nutzbar und können nur schwarz-weiß drucken. Etikettiermaschinen haben mittlerweile Einzug in diverse Betriebe gehalten, denn: Sie sind die Inhouse-Lösung, um Produkte, Warensendungen und Postsendungen mit dem firmeneigenen Look and Feel auszustatten und damit langfristig eine Werbewirkung bei der Zielgruppe zu erzielen. Auch Kooperationen mit anderen Marken sowie spezielle Werbeaktionen können so schnell plastisch deutlich gemacht werden, denn: Das Etikett lässt sich direkt selbst gestalten und über die eigene Etikettiermaschine ausdrucken.

Der Struktur-Faktor: Die Etikettiermaschine vereinfacht Prozesse

Was wäre, wenn jeder Bleistift einen Strichcode hätte? Dann müsste die Person, die für die Bestellung des Büromaterials zuständig ist, nicht regelmäßig zählen, ob die Vorräte an Schreibutensilien zunichte gehen, sondern könnte digital verfolgen, wie viele Bleistifte noch vorhanden sind. Im Kleinen zeigt das, inwiefern eine Etikettiermaschine eingesetzt werden kann, um Prozesse und Strukturen transparenter und einfacher zu machen.

Das wohl bekanntere Beispiel ist die Lagerlogistik, bei der die Etikettiermaschine häufig schon in automatisierter Form verwendet wird, um ein-eindeutige Barcodes aufzubringen, die vom Lagerpersonal lediglich eingescannt werden müssen. Die Daten können so an das angebundene System übertragen werden und sind dort für Disponenten, Kunden und andere Beteiligte transparent sichtbar. Inwiefern diese Tatsache Prozesse erleichtert? Durch die Kombination einer Etikettiermaschine mit einem Handscanner wird der Arbeitsaufwand der manuellen Tätigkeiten (zum Beispiel Lieferscheine abholen, sortieren, digitalisieren, versenden) erheblich vereinfacht. Zudem ermöglicht die Übertragung der Daten an das führende System einen höchstmöglichen Grad der Transparenz – ganz ohne E-Mails zu schicken, zu telefonieren oder gar im Lager auf die Suche einem Produkt zu gehen.

Besonders deutlich wird der Mehrwert jedem bereits geworden sein, der ein Produkt online bestellt hat und nun den Versandweg verfolgen möchte. Einige Onlineshops dokumentieren mittlerweile jeden Schritt des Päckchens und informieren auch die Kunden entsprechend. Das sorgt für Transparenz und minimiert telefonische Nachfragen.

Der Ordnungs-Faktor: Die Etikettiermaschine hält den Warenwirtschaftskreislauf in Ordnung

Besonders die automatisierte Variante der Etikettiermaschine entlastet die Personen, die im Betrieb arbeiten, denn diese müssen nun nicht mehr daran denken, jedes Produkt auszuzeichnen, bevor es weiterverarbeitet oder weiterverschickt wird. Neben der Ordnung, die damit im Warenwirtschaftskreislauf herrscht, minimiert die Etikettiermaschine hier auch Fehlerpotential, denn: Wo gut programmierte Maschinen die Arbeit von Menschen ersetzen, entfällt der Faktor, etwas „vergessen“ zu haben.

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Die automatische Etikettierung dieser Pakete erspart allen Beteiligten viel Zeit. Sie müssen nun nur noch die Pakete scannen, wenn sie sie weiterbefördern. So ist eine lückenlose Dokumentation des Versandweges möglich. Bild: pixabay.com © falco

Der Dokumentations-Aspekt: Selbst die IT-Abteilung kann Etikettiermaschinen nutzen

Wer in der IT-Abteilung eines großes Betriebs tätig ist, weiß: Die Dokumentation dessen, wo sich die firmeneigenen Geräte befinden, kann ganz schön aufwendig sein. An dieser Stelle kann eine Etikettiermaschine auch dazu genutzt werden, Identifikationscodes auf Firmenequipment aufzubringen. Würde der Mitarbeiter (der vielleicht im Außendienst mit Smartphone, Laptop und Tablet unterwegs war) aus dem Betrieb ausscheiden, wäre es ein Leichtes, per Scan die aufgeklebten Etiketten einzulesen und dazu digital abzuspeichern, wann das Equipment zurückgegeben wurde. Auch verhindert das, dass Geräte unerkannter Weise untereinander getauscht werden.