Precision Farming: Wann profitieren alle davon?

Precision Farming: Längst kein Hype mehr!

Die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist längst mehr als ein Hype, denn sie hat sich in den Betrieben als fester Bestandteil zur Unterstützung der täglichen Arbeit etabliert. Mehr als die Hälfte der deutschen Landwirte hat bereits in digitale Technologien investiert (54 Prozent). Vier von zehn Landwirten planen weiterhin bzw. erstmals zu investieren. Die Investitionsquote liegt bei rund zehn Prozent des Jahresumsatzes. Zu diesen Ergebnissen kommt die PwC-Studie „Smart Farming – Nachhaltigkeit und Effizienz durch den Einsatz digitaler Technologien“, für die 100 Ackerbaubetriebe in Deutschland befragt wurden.

Der Reifegrad unterscheidet sich jedoch deutlich:

  • 36 Prozent gelten als Einsteiger: Sie nutzen digitale Landmaschinen und Daten ausschließlich, um Informationen zu gewinnen.
  • 20 Prozent sind Leader: Sie setzen Smart Farming als integrierten Teil ihrer Prozesse und IT-Infrastruktur ein und passen ihre Prozesse flexibel an – auf der Basis von Informationen in Echtzeit.
  • 24 Prozent lassen sich als Experten bezeichnen: Sie benutzen Farmmanagement-Lösungen und haben erste Projekte aus den Bereichen Sensorik, Robotik oder Luftüberwachung durchgeführt.
  • 17 Prozent sind Profis: Sie haben Precision Farming als integrierten Teil der Prozesse und IT-Infrastruktur etabliert.

 

(Quelle: PWC)

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