Instandhaltung der Hydraulikschlauchleitungen - Bild: © myvarvara, Fotolia

Gerade in mobilen Geräten besteht die Gefahr, dass durch Umweltfaktoren und unsachgemäße Instandhaltung der Hydraulikschlauchleitungen Risse und Leckagen entstehen. Bild: © myvarvara, Fotolia

Dieses Vorgehen ist extrem gefährlich und kann zu Unfällen mit tödlichem Ausgang führen.

Es sind gewaltige Kräfte, die in Hydraulikanlagen wirken: Mehrere hundert Tonnen Schließkraft sind bei hydraulischen Pressen keine Seltenheit. Entsprechend hoch ist der Betriebsdruck in den Hydraulik-Schlauchleitungen. Schnell erreicht der Druck 400 bar. Diese Zahlen machen deutlich: Die Materialien werden extrem belastet. Wenn Hydraulik-Schlauchleitungen bersten oder Schlauchverbindungen reißen, können Unfälle mit schweren Verletzungen oder sogar tödlichem Ausgang entstehen. Trotzdem erleben es die Trainer immer wieder, dass selbst repariert wird. Auf diese Weise entstehen Schwachstellen, die unabsehbare Folgen haben können.

Schlauch und Öl können verletzen

Viele Anwender können sich nicht vorstellen, was passiert, wenn es plötzlich zu einem Herausreißen des Schlauches aus der Armatur kommt. Auch die Folgen eines spontan austretenden Flüssigkeitsstrahl (Freistrahl) sind enorm. Der feine Strahl steht unter extrem hohem Druck. So kann es zu einem Einspritzen unter die Haut kommen, schlimmer noch, durch einen sogenannten Durchschuss ist es möglich, dass Gliedmaßen abgetrennt werden. Hinzu kommt, dass die Inhaltsstoffe der verschiedenen Medien zusätzlich zu einer Zersetzung des Muskelgewebes führen können. Doch nicht nur Personenschäden können daraus resultieren. Auch Sach- und Umweltschäden haben ernste Folgen für den Verursacher.

Gerade wegen dieser Unfallszenarien gibt es eine klare Regel: Hydraulik-Schlauchleitungen dürfen nicht repariert werden. Das Reparaturverbot bezieht sich auch auf die Anschlussarmatur.