Moog Steuerdeckel

Bild: Moog GmbH

Moog hat seine Baureihe von Steuerdeckeln für 2-Wege-Einbauventile um neue Funktionen und Nenngrößen erweitert. Diese Produkte werden bevorzugt dort verwendet, wo große Volumenströme leckagearm gesteuert werden sollen. Dies lässt sich mit 2-Wege-Einbauventilen in einer kompakten Bauweise realisieren. Anwendungen finden sich in vielen industriellen und mobilen Maschinen.

Die 2-Wege-Einbauventile von Moog erreichen die höchsten Nenndurchflüsse bzw. geringsten Druckabfälle der derzeit am Markt verfügbaren Ventile. Je nach Ausführung des Deckels und des verwendeten Dichtungsmaterials können Betriebsdrücke von bis zu 420 bar erreicht werden.

Die Baureihe der Steuerdeckel wurde um die Nenngrößen 125 und 160 erweitert, die in der neuesten Ausgabe der ISO 7368 spezifiziert wurden. Eine der neuen Varianten ist der DBA-Deckel, der mit einem integrierten Druckbegrenzungsventil ausgestattet ist, um einfache vorgesteuerte Druckbegrenzungsfunktionen realisieren zu können. Außerdem wird der ebenfalls neue DBD-Deckel angeboten, der zusätzlich mit einem Anschlusslochbild nach ISO 4401 für Plattenaufbauventile ausgerüstet ist und damit komplexere Druckfunktionen ermöglicht. Durch die Integration der Druckbegrenzungsventile in Einschraubausführung in den Steuerdeckel bauen die neuen Deckel wesentlich kompakter als die bisherige Variante mit separatem Druckbegrenzungsventil in Plattenaufbauausführung.

Mit den neuen Varianten und Nenngrößen erweitert Moog sein Steuerdeckelprogramm auf 13 verschiedene Steuerdeckelfunktionen und 10 Nenngrößen und bietet damit umfangreiche Optionen für Wege-, Druck- und Rückschlagfunktionen an. Speziell Kunden aus den Bereichen der Umformtechnik und Pressen können von diesen neuen Steuerdeckeln mit ihrer hohen Druckbelastbarkeit profitieren. Eine große Auswahl an verfügbaren Funktionen ermöglicht eine größtmögliche Flexibilität in der Blockkonstruktion. So stehen eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, um Systeme bezüglich der Kundenanforderungen bestmöglich anzupassen. Durch die kleinere Bauform der neuen Deckel wird außerdem der Platzbedarf reduziert, was die Systeme kompakter macht und sich positiv auf die Kosten auswirkt.