Parkers neue Ethernet-basierten IO-Link-Module lassen sich dank Plug-and-Play schnell in bestehende Ventilbaureihen integrieren. Foto: Parker Hannifin

Parkers neue Ethernet-basierten IO-Link-Module lassen sich dank Plug-and-Play schnell in bestehende Ventilbaureihen integrieren. Foto: Parker Hannifin

Parker Hannifin bietet für seine pneumatischen Ventilinseln ab sofort intelligente Anschlussmöglichkeiten für die Anbindung an Maschinensteuerungen. Die neuen Ethernet-basierten IO-Link-Module lassen sich dank Plug-and-Play schnell in bestehende Ventilbaureihen integrieren; sie sind protokoll- und herstellerunabhängig. Industrial-Ethernet-Nutzer profitieren von einer vergleichbaren Leistungsfähigkeit und einer reduzierten Systemkomplexität zu niedrigeren Kosten. Dank der Kommunikationstechnologie lassen sich die Geräte wie bei allen gängigen Feldbus- und Automatisierungssystemen problemlos einbetten; Anwender müssen dafür nicht geschult werden. Die Netzwerk-Konfiguration kann im Code gespeichert oder in den Code geschrieben und auf das Gerät heruntergeladen werden – ohne irgendeine Programmierung.

Kostengünstige Machine-to-Machine-Kommunikation

Parkers miteinander verbundene Ventiltechnik bietet die Möglichkeit, intelligente, dezentrale Steuerungen und damit eine bessere und kostengünstige Machine-to-Machine-Kommunikation einfach zu realisieren – insbesondere beim Einsatz in kleinen bis mittleren Maschinen. Damit der Instandhaltung von OEMs kurzfristig mehr Leistungsdaten zur Verfügung stehen, bietet IO-Link zeitkritische, erweiterte Diagnosemöglichkeiten. Solche können für die Vermeidung von kostspieligen Ausfallzeiten entscheidend sein und sind nicht mit herkömmlichen eigenständigen Lösungen abrufbar.

Durch das IO-Link-Upgrade können Anwender bei der Inbetriebnahme und Konfiguration viel Zeit sparen, was zu geringeren Arbeitskosten und einer kürzeren Time-to-Market führt. Auch weil die Suche und die Behebung von Fehlerquellen zeitaufwendig und kostenintensiv sind, kann das IO-Modul gegenüber 25-poligen D-Sub-Steckern punkten. Darüber hinaus können durch den Einsatz von standardmäßigen ungeschirmten fünfpoligen Kabeln, Näherungsschalterkabeln und Steckern – anstatt protokollspezifischer Komponenten – Lagerbestände und Kosten um den Faktor fünf gesenkt werden; gleichzeitig stehen eine Diagnostik und Leistungsfähigkeit wie bei komplexeren Feldbusanschlüssen zur Verfügung.

Mit Parkers IO-Link-Modulen können Systemingenieure Steuerungsarchitekturen mit weniger Ethernet-Netzwerkknoten konstruieren; zudem lassen sich mit den kleineren IO-Link-Kopfmodulen Maschinen mit reduzierter Grundfläche entwickeln. (aru)