End-of-Line-Prüfstand

Einführen eines Compositbehälters aus Kohlenstofffasern in den End-of-Line-Prüfstand zur Prüfung der Druckbeständigkeit und Dichtheit. Bild: Maximator

Diese müssen leicht und gleichzeitig sehr fest sein, weil das eingefüllte Gas unter hohem Druck steht. Um ein sicheres Betriebsverhalten gewähren zu können, müssen die Hersteller solcher Behälter diese unter anderem auf Druckbeständigkeit und Dichtheit prüfen. Für einen der Hersteller hat die Maximator GmbH in Nordhausen eine spezielle Druckprüfanlage entwickelt, den weltweit ersten prozessoptimierten End-of-Line-Druckprüfstand für großvolumige Compositbehälter.

Das Unternehmen, einer der führenden Anbieter von Anlagen und Komponenten für die Hochdrucktechnik, hat die zur Serien-Druckprüfung von Compositbehältern vom Typ IV vorgesehene Anlage mit etlichen Besonderheiten ausgestattet, sodass sie als die weltweit erste prozessoptimierte EoL-Anlage für diesen Anwendungsbereich bezeichnet werden kann.

Ihr Einsatzort befindet sich am Ende einer Fertigungslinie (EoL – end of line), ihre Aufgabe ist die 100-%-Prüfung von Fahrzeugtanks aus Kunstoff mit einem CFK/GFK-Mantel gemäß den Vorgaben der ECE R110 für erdgasbetriebene (CNG – compressed natural gas) Fahrzeuge. Die Anlage kann großvolumige Behälter mit bis zu 1,4 m Länge aufnehmen und mit einem Prüfdruck von bis zu 350 bar in einem Arbeitszyklus prüfen. Zudem ließe sich die Anlage mit spezifischen Änderungen auch für den Wasserstoffbereich und somit die Prüfung nach der EC79/2009 für wasserstoffbetriebene (H2) Fahrzeuge umkonzipieren.

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