Mann an Maschine, Bild: Shell Lubricants

43 Prozent der Unternehmen glauben nicht, dass die Wahl höherwertiger Schmierstoffe zur Produktivitätssteigerung beitragen kann. Tatsächlich können Schmierstoffe bis zu 30 Prozent des Wartungsbudgets beeinflussen. Bild: Shell Lubricants

Die Ergebnisse einer Befragung von Fertigungsunternehmen im Rahmen einer internationalen Schmierstoffstudie, die im Auftrag von Shell Lubricants durchgeführt wurde, zeigt, dass die Mehrheit der Unternehmen das Potenzial des richtigen Schmierstoff unterschätzt.

Schmierstoffkosten machen im Allgemeinen ca. ein bis zwei Prozent der Wartungsausgaben eines Fertigungsunternehmens aus. 59 Prozent nehmen an, dass die Verwendung von effektiven Schmierstoffen zu einer Kostensenkung um fünf Prozent oder mehr beitragen kann und unterschätzt damit die tatsächlichen Möglichkeiten. Nur weniger als zehn Prozent sind sich darüber im Klaren, dass der Einfluss der Schmierung sechsmal größer sein kann. Durch den richtigen Schmierungsansatz haben technische Experten von Shell Lubricants bei Fertigungsunternehmen Einsparungen erzielt, die den bisherigen Gesamtausgaben für Schmierstoffe entsprechen und die das Wartungsbudget zusätzlich um bis zu 30 Prozent reduzieren. So hat Shell seinen Kunden nachweislich zwischen 2010 und 2015 sektorübergreifend zu Einsparungen in Höhe von 129 Millionen Euro verholfen. Diese Einsparungen wurden überwiegend durch geringere Wartungskosten, reduzierte Anlagenausfälle und gesteigerte Produktivität erreicht.

Es gibt noch viele ungenutzte Einsparmöglichkeiten

Für viele Unternehmen aus der Branche bestehen zukünftig noch ungenutzte Einsparmöglichkeiten, da 43 Prozent der Befragten derzeit nicht davon ausgehen, dass die Auswahl und Verwendung höherwertiger Schmierstoffe erheblichen Einfluss auf die Senkung der Gesamtbetriebskosten hat. "Die Wahl eines weniger effektiven Schmierstoffs führt zwar nicht zwangsläufig zum Ausfall der Anlage, kann aber mit der Zeit erhöhte Wartungsausgaben nach sich ziehen. Die auflaufenden Kosten können die mit einem herkömmlichen Schmierstoff erzielten Einsparungen bei Weitem übersteigen. Für Unternehmen ist es deshalb wichtig, eine vorausschauende Schmierung und Wartung der Anlage zu berücksichtigen, da kurzfristige Kosteneinsparungen längerfristig vermeidbare größere Ausgaben nach sich ziehen", sagt Yin Jie, Shell Lubricants Global Sector Manager für den Bereich General Manufacturing.

Ein Team von etwa 260 Shell Experten arbeitet stetig an individuellen Schmierstofflösungen für Kunden. Zu diesen Kunden zählt auch Pilsa Plastic Products, ein Unternehmen im Bereich Kunststofftechnik. Pilsa Plastic Products war mit dem Leistungsverhalten des eingesetzten Kompressoröls unzufrieden und bat Shell Lubricants um Unterstützung bei der Senkung seiner Betriebskosten. Ölanalysen ergaben, dass das verwendete Öl eine schlechte thermische und oxidative Stabilität aufwies, was einen Ölwechsel alle 5.000 Stunden erforderlich machte.

Technische Experten von Shell Lubricants überwachten und analysierten das Leistungsverhalten des Öls und empfahlen dem Unternehmen die Umstellung auf Shell Corena S4 R 68. Dieses Öl eignet sich für die Produktionsanforderungen des Unternehmens, da es ein hohes Maß an Kompressorleistung und Schutz bietet. Die Umstellung auf Shell Corena S4 R 68 führte bei dem Unternehmen zur Senkung der Betriebskosten um 50 Prozent und einer Verlängerung des Ölwechselintervalls von 5.000 auf 10.000 Stunden. Die Kosteneinsparungen ergaben sich aus der Senkung des Ölverbrauchs, der Arbeitskosten, der geringeren zu entsorgenden Altölmenge und der Verbesserung der Wartungsprozesse. Das Unternehmen erzielte so eine Ersparnis von 11.360 Euro pro Jahr. hei