Kemper Geschäftsführer Björn Kemper - Bild: Kemper

Kemper Geschäftsführer Björn Kemper - Bild: Kemper

Insbesondere das neue Vernetzungskonzept Kemper Connect mit einer automatisierten Kommunikation zwischen dem Luftüberwachungssystem AirWatch und dem Raumlüftungssystem CleanAirTower zog das Interesse der Besucher auf sich.

Nach dem Feedback der Messebesucher zieht Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper GmbH, ein positives Fazit: „Mit unserem Ziel von einer reinen Luft in Produktionshallen beschreiten wir den richtigen Weg. Diesen wollen wir mit dem Rückenwind von der EuroBLECH konsequent weitergehen.“

Mehr Besucher als vor zwei Jahren

Alleine die Besucherfrequenz stieg um gut 20 Prozent im Vergleich zur Messe vor zwei Jahren. Bereits an den ersten beiden EuroBLECH-Tagen verbuchte Kemper einen ungewöhnlich hohen Besucherstrom, der bis zum Wochenende noch anstieg. Sonst eher ungewöhnliche Geschäftsabschlüsse direkt vor Ort ohne vorherige Angebotsphase bestätigen diesen Eindruck. Das Raumlüftungssystem CleanAirTower beispielsweise verkaufte sich – teilweise in Kombination mit dem Luftüberwachungssystem AirWatch – mehr als zehn Mal.

Dass Kemper den Messe-Schwerpunkt auf den Arbeitsschutz 4.0 legte, zahlte sich schnell aus: „Wir vernehmen ein starkes Bedürfnis nach automatisierten Lösungen in der Luftreinhaltetechnik“, schildert Kemper. Mit Kemper Connect präsentierte das Unternehmen erstmals ein vernetztes System. Kontinuierlich maß das Luftüberwachungssystem AirWatch während der Messe die Luftqualität am und um den Stand und steuerte automatisch über das KEMPER-Funknetzwerk das Raumlüftungssystem CleanAirTower. Dabei zeigte Kemper die aktuellen Feinstaubwerte kontinuierlich auf einem Bildschirm an. Für AirWatch erhielt Kemper den EuroBLECH-Award in der Kategorie „Saubere Technologien“.

System für permanenten Schneidbetrieb

Nicht nur die Zukunftstechnologie überzeugte. Auch im Bereich der etablierten Absaug- und Filtertechnik stieß Kemper auf positive Resonanz. Mit dem PlasmaFil Compact zeigte das Unternehmen ein System für den permanenten Betrieb bei Brenn- und Plasmaschneidanwendungen. Dank einer innovativen Plattenfiltertechnik erreicht die Absauganlage längere Standzeiten als herkömmliche Systeme. Gefahrstoffe werden automatisch in einem BigBag kontaminationsfrei aus der Filteranlage ausgetragen.

Auch die überarbeitete Variante des wandmontierten Absauggeräts MaxiFil überzeugte. Platzsparend lässt es sich in jegliche Produktionsumgebung integrieren. Das System eignet sich für regelmäßiges Schweißen mit mittleren Schweißrauchmengen. Mit dem neuen Atemschutzsystem autoflow XP® präsentierte Kemper zudem eine neue Lösung für einen verbesserten persönlichen Arbeitsschutz. Die Gebläseeinheit ist mit den Schweißhelmen autodark® 660i, 660x und 760 kombinierbar und ab Frühjahr 2017 lieferbar.

www.kemper.eu