Sensorik

Bild: Bosch Rexroth

Bei Neumaschinen steht hier noch der Maschinenhersteller in der Haftung, danach liegt die Verantwortung allein bei der Instandhaltung des Betreibers. Instandhalter müssen aber ihre „unproduktiven“ Kosten ständig rechtfertigen und versuchen deshalb, sie zu senken. Doch manche kurzfristige Einsparidee verursacht am Ende nichts als wesentlich höhere Gesamtkosten. Hier die fünf teuersten und leider nicht seltenen Fehler bei der Wartung von Maschinen.

Auf Verschleiß warten

Das ist der klassische Serviceansatz, wie er seit Beginn der maschinellen Fertigung umgesetzt wurde: Regelmäßige Wartungsintervalle einhalten und wenn eine Komponente in der Zwischenzeit ausfällt, unter hohem Zeitdruck austauschen. Diese Strategie nahm Maschinenstillstandzeiten und Eilzuschläge in Kauf, weil es lange Zeit keine Alternative gab. Das gilt nicht mehr. Moderne Konzepte setzen Sensorik und Auswertungssoftware ein, um durch Veränderungen der Betriebszustände Verschleiß zu erkennen, bevor er zu einem Ausfall führt. Bahnt sich bei einer Komponente Verschleiß an, dann erhält die Instandhaltung eine entsprechende Warnung. Sie kann dann den Austausch für eine ohnehin produktionsfreie Zeit einplanen, die Ersatzteile ohne Eilzuschlag bestellen und in aller Ruhe austauschen.