Flüssigkeitskühler

Bei Flüssigkeitskühlern muss sichergestellt sein, dass die verwendete Anschlusstechnik absolut dicht ist. Bild: Austerlitz

Die kleine Oberfläche der Gehäuse kann allerdings nur eine beschränkte Wärmemenge abführen, sodass ein Einsatz von Kühlkörpern notwendig ist. Austerlitz Electronic hat sich auf solche Kühlsysteme spezialisiert und setzt dabei auf besonders dichte Anschlusstechnik von Eisele.

Austerlitz-Flüssigkeitskühler

Einige der Austerlitz-Flüssigkeitskühler sind mit einem Kühlkanal aus Aluminium ausgestattet; hierfür liefert Eisele Steckverschraubungen aus korrosionsbeständigem Aluminium. Bild: Austerlitz

Das Unternehmen Austerlitz electronic ging 1968 aus der Firma Austerlitz Werksvertriebe hervor, die sich seit 1951 mit dem Vertrieb elektroakustischer Bauteile beschäftigte. Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland erkannte der Firmengründer Alfred Austerlitz den Bedarf an Kühlungslösungen für Halbleiter. Aufgrund des großen Erfolgs wurde bald ein eigenes Werk für die speziellen Kühlsysteme notwendig – es entstand 1971 in Henfenfeld bei Nürnberg.

Heute umfasst das Portfolio von Austerlitz zwar auch Medien- und Kommunikationslösungen, Verbindungs- und Antennentechnik sowie CNC- und Eloxalbearbeitung, der Fokus liegt aber auf den innovativen Kühlsystemen, die die Experten zumeist kundenspezifisch konzipieren und fertigen. „Wo immer bei unseren internationalen Kunden große Leistung große Wärme erzeugt, entwickeln wir individuell passende und besonders leistungsstarke Halbleiter-Kühlkörper“, erklärt Thomas Banz, Vertriebsleiter des Unternehmens. „Dabei begleiten wir unsere Kunden vom Erstgespräch bis zur Serienfertigung und liefern alles aus einer Hand.“

Ein Fall für den Experten

Zu den Produktionsschwerpunkten von Austerlitz gehören sogenannte Flüssigkeitskühler. Diese Technik ist in der Halbleiterindustrie auf dem Vormarsch, weil sich die Chips mittels forcierter Luftkühlung nicht immer ausreichend kühlen lassen. „Der Anwendungsbereich dieser Flüssigkeitskühler ist allerdings sehr vielseitig“, so Thomas Banz. „Sie werden auch zur Kühlung von Bauteilen wie Dioden oder Kondensatoren sowie von ganzen Baugruppen eingesetzt.“

Steckverschraubungen

Für die Austerlitz-Flüssigkeitskühler mit einem Kühlkanal aus Aluminium werden Steckverschraubungen aus korrosionsbeständigem Aluminium eingesetzt, die Eisele als Teil der Liquidline-Serie 2500. Bild: Eaton

Bezüglich der Konstruktion ist ein Flüssigkeitskühlsystem komplizierter aufgebaut als ein Luftkühlsystem: Es besteht zumeist in der Regel aus einer Pumpe, einem Ausgleichsbehälter sowie einem Wärmetauscher, um die aufgenommene Energie wieder an die Umgebung abgeben zu können. Wichtig ist nicht zuletzt die passende Anschlusstechnik, die die Kühlsysteme mit den Zu- und Ableitungen der Kühlflüssigkeit verbindet.

Seit 15 Jahren vertraut Austerlitz bei den Anschlusskomponenten auf Eisele, denn bei dieser Anwendung handelt es sich ganz klar um einen Fall für den Experten: „Schließlich sind Wasser und Elektronik grundsätzlich keine guten Nachbarn“, erläutert Thomas Maier, Geschäftsführer bei Eisele Pneumatics. „Entsprechend muss bei diesen Systemen sichergestellt sein, dass die verwendete Anschlusstechnik absolut dicht ist.“ Unabdingbar sind zudem eine gute Druck- und Temperaturbeständigkeit und hohe Durchflussraten; außerdem sollte die verwendete Technik gegen aggressive wässrige Medien sowie Lösemittel beständig sein.