Jeder Stellantrieb ist in der Basisversion mit Programmiertasten ausgestattet. Darüber kann der Antrieb  auch manuell verfahren werden. Optional steht ein elektronisches Potenziometer zur Verfügung, mit dem das Istwert-Potenziometer klassischer Stellantriebe nachgebildet wird. Dieses elektronische Potenziometer gibt eine vom Anwender angelegte Spannung bis max. 10 V DC im Verhältnis der aktuellen Position wieder aus. Sind die Endlagen des Stellantriebes einmal programmiert, ist auch das Potenziometer automatisch auf diesen Bereich justiert. Damit wird erreicht, dass dieses Signal immer exakt den eingestellten Stellbereich zu 100 % abbildet.

Der Anwender ist damit unabhängig von unterschiedlichen Auflösungen mechanischer Potenziometer, die den benötigten Stellbereich nicht exakt abgebildet haben. Auch das elektronische Potenziometer arbeitet berührungslos. Mit dem Wegfall des spielbehafteten Untersetzungsgetriebes für mechanische Potenziometer erhöht sich die Genauigkeit des Potenziometersignals und übertrifft das klassischer Systeme.

Inbetriebnahme via PC oder Smartphone

Die Systemschnittstelle der neuen Baureihe ermöglicht in Verbindung mit der optional angebotenen Software Diagnose, Parametrierung und Inbetriebnahme via PC, Tablet oder Smartphone. Antriebe lassen sich so einfach prüfen oder vorkonfigurieren. Sind in einer Anlage mehrere Antriebe mit gleicher Einstellung verbaut, kann diese auf alle Antriebe übertragen werden.

Das Antriebssystem bietet aufgrund der Motortechnik auch im spannungslosen Zustand ein hohes Haltemoment. Zusätzlich punkten die Antriebe mit Zeitersparnis bei der Inbetriebnahme. Die Regel- beziehungsweise Positioniergenauigkeit ermöglicht, die steigenden Anforderungen an Effizienz zu erfüllen.

Synchronmotor durch Gleichstrommotor ersetzt

Auch die Baureihe Tensor verfügt über alle beschriebenen Innovationen des Flexor. Hier wurde der Generationswechsel fortgeschrieben. So wurde das klassische Stirnradgetriebe durch ein Präzisionsgetriebe mit einer Positioniergenauigkeit von 0,1 Grad ersetzt. Der klassische Synchronmotor hat einem elektronisch kommutierten und bürstenlosen Gleichstrommotor Platz gemacht. Elektronisch kommutierter und bürstenloser Gleichstrommotor, kurz BLDC-Motor genannt, klingt zunächst kompliziert. Er ist dem Synchronmotor ähnlich, weil sich beide vom Funktionsprinzip her nicht großartig unterscheiden.

Während beim Synchronmotor die Netzspannung und Frequenz für Drehzahl und Leistung bestimmend sind, nimmt beim BLDC-Motor eine Elektronik diese Funktion wahr. Mit der Änderung der Frequenz wird die Drehzahl des Motors in weiten Bereichen stellbar. Über die Variation der Spannung kann das Drehmoment verändert und gesteuert werden. Somit werden Drehmoment und Drehzahl exakt regelbar.