Typ 8220
Der Leitfähigkeitssensor Typ 8220 eignet sich besonders zur Überwachung der Rohwasser- und Permeatqualität in Umkehrosmose-Anlagen. Bild: Bürkert

Um eine Anlage zu steuern und Durchflüsse zu regeln, bedarf es präziser und zuverlässiger Sensoren. Hier bietet Bürkert ein breites Spektrum an, von dem auch die Umkehrosmose-Anlage profitiert. Einer besonderen Bedeutung – auch unter Sicherheitsaspekten – kommt den Drucksensoren zu. Bürkert entschied sich für zwei platzsparende Drucktransmitter und -schalter Typ 8311, die den Druck vor und nach der Hochdruckpumpe messen.

Außerdem dienen sie dem Trockenlaufschutz der Pumpe und der Überdrucksicherung des Systems. Weitere Drucksensoren mit keramischer Messzelle vom besonders widerstandsfähigen Typ 8316 sind nach den Druckrohren angeordnet. Mit ihrer Hilfe wird der Differenzdruck der Membranmodule jeweils vor und hinter den Membranen überwacht. Steigender Differenzdruck kann ein Indikator für Scaling oder Fouling der Membran sein.

Mehrere Flügelradsensoren des Typs 8030 liefern Durchflusswerte für die Anlagensteuerung. Sie lassen sich bei geringem Druckverlust sehr wirtschaftlich und platzsparend in Rohrsysteme integrieren und können direkt an die SPS angeschlossen werden. Das Rohwasser und das Permeat werden durch je einen Leitfähigkeitssensor Typ 8220 überwacht, dessen
Signal über den Multicell-Transmitter verarbeitet wird. Der Füllstand im Sammelbehälter schließlich wird berührungslos mit einem Radarsensor vom Typ 8136 überwacht. Dieser Kompakttransmitter eignet sich zur Füllstandmessung kleiner und großer Behälter.

Auch wenn das auf der Aquatech gezeigte Umkehrosmose-Skid von Bürkert mit seiner umfassenden Ausstattung nicht realen Betriebsbedingungen entspricht, steht die Anlage für das umfassende Know-how des Unternehmens in diesem Bereich. „Die Anlage wird es so in der Realität nicht geben. Dennoch zeigt sie alle Möglichkeiten und Funktionsbaugruppen, die Bürkert seinen Kunden in diesem Industriezweig anbieten kann“, erläutert Cyrus Ardjomandi. bf