Einfache Integration und Installation,
Einfache Integration und Installation: Verteilerboxen sammeln dezentral analoge und digitale Signale. (Bild: Phoenix Contact)

Verteilerboxen erfüllen in der Regel mindestens die Schutzarten IP65 und IP67 – oft sogar darüber hinaus. Ein gesonderter konstruktiver Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit oder Staub ist daher nicht erforderlich.

Durch ein robustes Design mit speziellen Kunststoffen und Metallen wird eine gute mechanische Stabilität und Resistenz gegen Schock und Vibration erreicht. Die Verfüllung der Gehäuse von Sensor-/Aktor-Boxen mit einer Vergussmasse sorgt für eine Verdrängung von Hohlräumen innerhalb der Verteiler. Eine mögliche Oberflächenkorrosion elektrisch leitender Komponenten durch Luftfeuchtigkeit bei raschen Temperaturwechseln wird so wirkungsvoll vermieden.

Resistenz gegen agressive Medien

Gleichzeitig bietet die Materialauswahl eine zusätzliche Resistenz gegen aggressive Medien, wie Hydrauliköle oder Kühlschmierstoffe. Je nach Anwendung kann eine solche Beständigkeit entscheidend für die Lebensdauer der eingesetzten Komponenten sein. Der Einsatz etwa innerhalb von Werkzeugmaschinen mit Einflüssen durch Feuchtigkeit, Kühlflüssigkeit, hohe Temperaturen sowie mechanischer Belastung durch Schock und Vibration ist unproblematisch. Auch in der Fluidtechnik sowie zur Steuerung von Hydraulikkomponenten können die Verteilerboxen uneingeschränkt eingesetzt werden.

Da in allen Branchen auch auf eine kosteneffiziente Auswahl von Komponenten geachtet wird, bietet Phoenix Contact Verteilerboxen für die Baugröße M12 durchgängig in zwei Versionen an: Neben den klassischen Heavy-Duty-Sensor-/Aktor-Boxen mit robuster Ausführung für den Einsatz in allen Bereichen, werden sogenannte Middle-Duty-Verteiler zum Beispiel in Montagemaschinen im Innenbereich eingesetzt. In diesem Umfeld treten geringere Belastungen auf, etwa hinsichtlich Temperatureinflüssen oder Anforderungen an den IP-Schutz. Nach oben komplettieren Produkte für den Außeneinsatz mit direkten Witterungseinflüssen sowie reinigungsmittelresistente Versionen für die Lebensmittelindustrie das Angebot. Mit angepassten Produkten für entsprechende Anwendungen lassen sich so für Hersteller von Maschinen und Anlagen die Gesamtkosten den Anforderungen anpassen – dies ist gerade im globalen Wettbewerb wichtiger denn je. Phoenix Contact bietet hier ein abgestimmtes Produktprogramm und unterstützt Anwender bei der Auswahl geeigneter Komponenten.

Fazit

Im Gegensatz zur klassischen Verkabelung mit Klemmenkästen vereinfachen passive Verteilerboxen die Verkabelung von Sensoren und Aktoren deutlich. Planung, Installation und Inbetriebnahme sowie die anschließende Wartung werden beschleunigt und können effizienter ausgeführt werden. Auf der anderen Seite bieten Verteiler-boxen eine kostengünstige Zwischenstufe zum Einsatz von Feldbussystemen oder Ethernet-Netzwerken – gerade für Maschinen und Anlagen mit begrenzter räumlicher Ausdehnung und begrenzter Anzahl von E/A-Punkten. Dies erklärt auch die große Beliebtheit für Verteilerboxen als Herzstück der passiven Sensor-/Aktor-Verkabelung im Sonder- und Serienmaschinenbau ebenso wie in vielen anderen Branchen. bf

 

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