Pt100-Sensor

Jeder Pt100-Sensor wird exakt in der Sensorkappe positioniert. Bild: Endress+Hauser

Für die komplexe Fertigung der Sensorkappen, die Bearbeitung der Mantelleitungen, die Montage und Verschweißung von Mantelleitung und Kappe sowie für die Prüfungen der fertigen Messeinsätze wurde im Unterenehmen eine eigene, komplett neue Fertigungstechnologie entwickelt und umgesetzt. Die Pt100-Messeinsätze werden in der neuen Anlage in großen Stückzahlen nahezu vollautomatisch gefertigt und geprüft.

Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für Qualität und hundertprozentige Rückverfolgbarkeit der neuen Generation von Endress+Hauser-Messeinsätzen. Alle ausgelieferten Messeinsätze werden auf die Einhaltung ihrer spezifizierten Eigenschaften geprüft. Ebenso wird die Qualität der Schweißverbindungen überwacht sowie die Einhaltung der eng tolerierten äußeren Abmaße. Der Widerstandswert jedes einzelnen Pt100-Messeinsatzes wird mindestens bei null Grad gemessen, und anhand dessen wird eine Klassifizierung in die Toleranzklassen A oder gemäß IEC 60751 vorgenommen.

Ebenso wird bei jedem Messeinsatz eine Bestimmung des Isolationswiderstandswertes sowie der Spannungsfestigkeit zwischen Anschlussleitungen und Metallmantel mit typischerweise ≥ 1000 V DC durchgeführt.

Alle diese Messwerte sind in Endress+Hauser-Datenbanken abgelegt und für den späteren Käufer des jeweiligen Messeinsatzes über die Seriennummer transparent und jederzeit abrufbar. Alle jeweils verbauten Materialien und Komponenten sind mit Hinblick auf ihre Chargennummern dokumentiert und eindeutig rückverfolgbar. bf