Sensorkappenfertigung

Sensorkappenfertigung: Für die komplexe Fertigung der Sensorkappen, die Bearbeitung der Mantelleitungen, die Montage und Verschweißung von Mantelleitung und Kappe sowie für die Prüfungen der fertigen Messeinsätze wurde bei Endress+Hauser eine eigene, komplett neue Fertigungstechnologie entwickelt und umgesetzt.

Thermometer in der Prozessautomatisierung sind nach der DIN 43772 aufgebaut. Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, mit welchem Sensor die Temperatur erfasst wird. Ob es sich um einen Widerstandsensor Pt100 oder um ein Thermoelement handelt, erkennt man erst am Typenschild. Wie genau Pt100-Sensoren sind, wird in Genauigkeitsklassen definiert. Bereits die Einstiegsgenauigkeitsklasse B ist genauer als ein Thermoelement.

iTherm StrongSens

iTherm StrongSens: Das Geheimnis steckt im Detail – exakte Positionierung und Einbettung des Pt100-Sensors in einer speziellen Keramikvergussmasse bringen Vorteile wie extreme Vibrationsresistenz.

iTherm QuickSens

iTherm QuickSens: Durch die direkte Kontaktierung des Pt100-Sensors mit dem Sensorkappenboden wird jede Temperaturänderung in kürzester Zeit erfasst. Ansprechzeit t 90 von 0,75 Sekunden.

Aber auch Pt100-Sensoren weisen Einschränkungen auf, und deshalb finden auch die Thermoelemente weiterhin ihre Anwendungen. Die Einsatzgrenzen von Pt100-Messeinsätzen sind stark von ihrem Aufbau abhängig. Hier sind zunächst die bisher möglichen Maximaltemperaturen von 400 Grad für Dünnfilm-Pt100 und 600 Grad für drahtgewickelte Pt100-Sensoren sowie eine höhere Empfindlichkeit bei starken Vibrationen zu nennen. Dünnfilmsensoren vertragen mehr Vibrationen als die drahtgewickelten Pt100-Sensoren.