Wirbeldurchflussmesser

Die neuen Wirbeldurchflussmesser von ABB arbeiten nach dem Drall- und Vortex-Messprinzip. Die Gerätefamilie FSS450 ist in unterschiedlichen Ausführungen verfügbar. Bild: ABB

Der Swirl Master kommt als Standard- (FSS430) oder als erweiterte Version (FSS450) auf den Markt. Standardmäßig verfügt der FSS430 über einen analogen Ausgang mit Hart-Kommunikation. Ein grafisches Display (HMI), digitale Ausgänge, konfigurierbar als Puls-, Kontakt- und Frequenzausgang, sowie ein integrierter Temperatursensor können als Option hinzugefügt werden. Dadurch wird das Einstiegsgerät kostengünstiger.

Swirl Flowmeter

Zwei DN50 Swirl Flowmeter in einer Sauerstoff-Leitung. Bild: ABB

Der FSS450 bietet zusätzlich die Möglichkeit, Signale wie Dichte, Temperatur und Druck, von anderen Messumformern über eine analoge Schnittstelle mit vier bis zwanzig Milliampere einzulesen und zu verarbeiten. Hinzu kommen Funktionen, die sonst in Durchflussrechnern zu finden sind, wie Dampf-Energie-Berechnungen – mit und ohne Kondensat-Rücklauf. Beim Vortex Master geht ABB den gleichen Weg: So gibt es eine günstige Einstiegsvariante FSV430 und die erweiterte Version FSV450 mit gleichen Funktionen. Beide Varianten sind auch in einer abgesetzten Bauform verfügbar mit einer Kabellänge von bis zu 30 Metern.

Während das Messprinzip des Swirl Masters auf einer Drallverwirbelung und der anschließenden Messung der damit einhergehenden Druckschwankungen im Medium beruht, werden beim Vortex Master die Turbulenzen innerhalb des Messmediums durch einen Störkörper erzeugt. Beide Geräteserien besitzen einen Piezosensor mit mehreren Elementen, zur Registrierung einerseits der Messsignale, andererseits von Rohrvibrationen, mit denen das Messsignal kompensiert wird.

Der Messumformer bei beiden Geräteserien ist identisch. Die neuen Geräte weisen eine deutlich verbesserte Sensor-Reaktionszeit auf. Die Ansprechzeit bei einer Änderung des Durchflusses reduziert sich von etwa drei bis sechs Sekunden auf nur noch rund eine Sekunde.