Neben den zahlreichen Vorteilen, die sich durch die magnetostriktive Messtechnologie ergeben, bietet MTS für unterschiedliche Anwendungen und Einbausituationen Sensoren mit unterschiedlichen mechanischen Designs an.

Magnetostriktive Messung

Magnetostriktive Messung durch einen Temposonics Sensor mit: Elektronik, Wellenleiter, positionsgebender Dauermagnet und Torsionsimpulswandler. Bild: MTS

Das gesamte Hydrauliksystem der Kaiserschleuse besteht aus fünf Hydraulikaggregaten, der kompletten Verrohrung, sowie 27 Hydraulikzylindern. Für die integrierte Wegmessung in den Hub- und Seilspannzylindern wurde die Stabvariante der Temposonics Industriesensoren – der RH – gewählt. Dieser lässt sich leicht in den Zylinder integrieren und im Servicefall einfach austauschen. Auch in der im Oktober 2011 fertiggestellten Ernst-August-Schleuse in Wilhelmsburg kommen Temposonics Wegaufnehmer zum Einsatz. Die Schleuse überwindet den tideabhängigen Höhenunterschied zwischen dem Ernst-August-Kanal und der Elbe. Außerdem be- und enwässert sie Abschnitte des Wilhelmsburger Kanalsystems und schützt das dahinterliegende Gebiet gegen Sturmfluten. Das hydraulische Antriebssystem zum Öffnen und Schließen des Schleusentors verwendet den flexiblen Sensor RF zur integrierten Wegmessung. Die Besonderheit bei dieser Anwendung ist die stehende Zylinderstange. Das Schleusentor fährt am Zylinderrohr hoch. Als redundante Auslegung befinden sich zwei Positionssensoren mit flexiblem Sensorstab im Zylinderrohr, die Sensorköpfe mit der Auswerteelektronik sind um 180 Grad versetzt abgebogen. Aufgrund der benötigten Messlänge von 11 Metern kam nur der flexible Sensor in Betracht. Dieser ist bis zu einer Messlänge von 20 Metern erhältlich. bf