Symbolbild Kostenreduktion, Bild: Zerbor, Fotolia

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Die möglichst genaue Überwachung und Regelung der Kühlwassermenge zu einzelnen Schweißzangen der Roboter ist gleich aus mehreren Gründen sinnvoll: Die Durchflussmenge wird immer dem Bedarf angepasst, nicht nur im normalen Betrieb, sondern auch im Teilsystembetrieb sowie bei Anlagenerweiterungen. Zudem benötigt man weniger Kühlwasser, ohne auf optimale Kühlbedingungen zu verzichten. Durch geregelte Durchflüsse gehören Schließschläge im Kühlwasserkreis, die zu Druckstößen im System und einem Verlust der Schweißkappen führen können, der Vergangenheit an. Neue Plug-and-Play-Systemlösungen für die geregelte Schweißzangenkühlung bauen jetzt so kompakt, dass sie direkt neben der Versorgungsplattform des Roboters an der Bodenplatte Platz finden.

Beim Punktschweißen ist die Kühlung der Roboterschweißzangen beziehungsweise des vordersten Teiles, der Schweißkappen, absolut zwingend, um die durch die hohen Ströme hervorgerufene Wärmelast gezielt abzuführen. Die verwendeten Kappen sind bei diesem Verfahren zwar von Vornherein als Verschleißteile ausgelegt, die regelmäßig getauscht werden müssen, aber führt man die Wärme nicht oder nur unzureichend ab, erhöht sich der Verschleiß und die Wechselintervalle verkürzen sich extrem. Dadurch entstehen nicht nur höhere Kosten, sondern es kommt zu zusätzlichem Produktionsausfall durch wartungsbedingte Anlagenstillstände.

Roboterplattform, Bild: Bürkert
Die Montage ist prozessnah möglich, zum Beispiel direkt auf der Roboterplattform neben der Versorgungseinheit. Bild: Bürkert