Anlauf, Bild: Mitsubishi Electric Europe

Die Visualisierungssoftware des Anbieters ermöglicht es, den Energieverbrauch mit Templates für die Datenaufbereitung und -analyse zu kontrollieren und zu überwachen. Bild: Mitsubishi Electric Europe

Mitsubishi Electric bietet mit MEnergy eine neue Monitoring-Lösung für Energieverbräuche an. Vorkonfigurierte Monitoring-Kits sorgen dabei für Transparenz. Die Lösung liefert Echtzeit-Energieverbrauchsdaten und erlaubt so ein intelligentes Lastenmanagement, was es wiederum ermöglicht, die Energiekosten zu senken.

Eine Besonderheit der Monitoring-Kits sind ihre Skalierbarkeit und die Ausbaustufen unter Verwendung von Standardkomponenten, die oftmals schon andere Funktionen erfüllen. So liefert das Messmodul Daten für Automatisierungsumgebungen mit Speicherprogrammierbaren Steuerungen wie iQ-R oder iQ-F, und auch vorhandene GOT-Bediengeräte können einfach integriert werden. Der Anbieter liefert hierzu die entsprechenden Funktionsbausteine, Software und Templates für den vollen Umfang von der kontinuierlichen Erfassung minimaler Lasten und Schwankungen bis hin zur automatischen Auswertung umfassender Analysen.

Die Grundeinheit der Monitoring-Kits ist jeweils das Messmodul EMU4-FD1-MB. Das Präzisionsgerät ermöglicht Abtastzyklen von circa 250 Mikrosekunden und erfasst elektrische Kenndaten wie Spannung, Stromstärke und harmonische Oberschwingungen sowie deren Verläufe. Als alleiniges Messmodul ermöglicht dieser zentrale Baustein Energiemanagement für Kosteneinsparungen.

Basis-Ausführung

Für die Basic-Ausführung des Kits mit LCD-Display am Gerät steht eine kostenlose PC-Software zum Download bereit, die verschiedene Darstellungs- und Analysefunktionen als Grundlage für Energiesparmaßnahmen liefert.

Easy-Ausführung

Das Paket MEnergy Easy umfasst zusätzlich ein HMI der GOT2000-Serie mit SD-Karte und vorinstalliertem Analyseprogramm. Die Daten von bis zu 15 Stromkreisen lassen sich an dem Bediengerät verwalten und grafisch aufbereiten. Hiermit können Informationen über die Verbräuche und Ökobilanzen der gesamten Gebäudetechnik oder ganzer Fabrikhallen erfasst und visualisiert werden.

Smart-Ausführung

Die hoch integrierbare Komplettlösung MEnergy Smart schließlich umfasst eine Modbus-TCP-Schnittstelle für die Einbindung in existierende IT-Systeme und die Integration bereits vorhandener Messpunkte. Zudem ermöglicht die Visualisierungssoftware MAPS mit Templates für die Datenaufbereitung und -analyse Kontrolle und Überwachung. Wenn die Software auf dem Server installiert ist, lassen sich die einzelnen Werte anzeigen und vor allem auch die Messmodule parametrieren. „Das heißt, man muss nicht alles an jedem Modul einzeln einstellen, sondern kann die Parameter bequem über die Software aufspielen. Hiermit haben wir auf expliziten Kundenwunsch reagiert“, sagt Michael Finke, Product Manager Robots / Low Voltage Switchgear. do

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