Lasertec 65 3D
Die Hybridmaschine Lasertec 65 3D von DMG Mori ist im Grundaufbau eine klassische fünf-Achs-Maschine. Für die additive Fertigung ist sie mit einem 2,5-Kilowatt-Diodenlaser ausgerüstet. (Bild: DMG Mori)

Genau wie DMG Mori setzen viele Werkzeugmaschinenhersteller auf hybride Anlagen. Sie integrieren Funktionalität für additive Fertigung, zum Beispiel Laserauftragsschweißen, in konventionelle Maschinenkonzepte wie Bearbeitungszentren. Dadurch können während des Aufbauprozesses immer wieder gezielte Bearbeitungsaufgaben durchgeführt werden. „Um die Möglichkeit effizient nutzen zu können, müssen die Teile jedoch völlig umkonstruiert werden“, sagt Graw.

Für eine effiziente Nutzung von AM-Anlagen sollten diese auch immer weiter automatisiert werden. Diese Automatisierung betrifft die Pulverzufuhr, das Pulverhandling, die Pulverentfernung, das „Auspacken“ der Teile (zur Verringerung der Staubbelastung in der Umgebung) und die Prozessketten für die Entfernung von Stützstrukturen. Der Vorteil der Hybridmaschinen liegt in ihrer Flexibilität: Gestaltungfreiraum und Bearbeitung in einer Aufspannung. So können Anwender mehrere Arbeitsgänge einsparen. Weitere Technologien wie Schweißen, Härten und Beschichten stehen neben den Basistechnologien in der Maschine für Spezialbearbeitungen zur Verfügung. Bei Geometrien, die aus dem Werkstück herausragen, kann auf überdimensionale Rohlinge verzichtet werden. Das spart Bearbeitungszeit, senkt Werkzeugkosten und ermöglicht es, ohne Umspannung mit zerspanenden Verfahren weiterzuarbeiten.

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