Beispiel im Rotterdamer Hafen. Bild: Parker Hannifin
Sven Zanft (Parker), Maurice Geeve (Geeve Hydraulics) und Jan Laan (Parker, v.l.n.r.) sehen das Parker F3 WorkCenter als Unterstützung bei Piping-Projekten, zum Beispiel im Rotterdamer Hafen. Bild: Parker Hannifin

Gemeinsam mit Kooperationspartnern betreut Geeve im Rotterdamer Hafengebiet und darüber hinaus auch sogenannte Piping-Projekte. In enger Abstimmung mit dem Kunden werden Rohrleitungssysteme konzipiert, konstruiert und am Einbauort montiert.

Bei diesen Projekten wird das Parker Workcenter F3 eingesetzt, eine vollautomatische Maschine mit Werkzeugmagazin, bei der zusätzliche Werkbänke oder -regale nicht benötigt werden. Die transportable Maschine ist für den praktischen Werkstatteinsatz konzipiert und dient zum Kaltumformen von Rohrenden für Hydraulikrohrverbindungen mit EO2-Form und EO-3.

Technik im Detail

EO-Karryform – die schnelle, transportable und kostensparende Montagemaschine zum Herstellen ausreißsicherer Rohrverbindungen mit EO2-Form und EO-3-Anschluss. Bild: Parker Hannifin

EO-Karryform Umformmaschine

Parkers EO-Karryform-Umformmaschine baut auf dem Konzept des Workcenter F3 auf. Die Maschine, mit der Rohre mit einem Außendurchmesser von sechs bis 42 mm bearbeitet werden können, besteht aus einer hydraulischen Antriebseinheit (im fahrbaren Wagen) und einem Umformzylinder. Beides lässt sich dank Hydraulikschläuchen und Schnellverschlusskupplungen von Parker verbinden. Die Werkzeuge, bestehend aus Spannbacke und Formstempel sowie Einlegewerkzeuge, können einzeln in dem speziellen Werkzeugwagen transportiert werden. Mit der mobilen Umformmaschine ist es möglich, ausreißsichere Stahl- und Edelstahl-Rohrverbindungen mit EO2-Form- oder EO-3-Verbindungen direkt am Einbauort zu fertigen. Aufgrund ihres geringen Gewichts von 135 Kilogramm lässt sich die Maschine gut an den Montageort transportieren. Das EO-Karryform-Konzept spart Kosten, da die Werkzeuge des WorkCenter F3 und des WorkCenter PRO22 auch für die Umformprozesse genutzt werden können. Die Zykluszeit beträgt etwa 20 Sekunden; der kleinste 180-Grad-Rohrbogen ist 115 Millimeter.

Nur noch den Startknopf drücken

Geeve bietet das Parker WorkCenter F3 je nach Bedarf seinen Kunden zum Kauf oder projektweise zur Miete an. „Die Anwender schätzen das praktische Konzept des Workcenters: Alle erforderlichen Werkzeuge sind in der Maschine integriert. Der Umgang mit der Maschine und das Wechseln der Werkzeuge werden durch spezielle Handhabungswerkzeuge erleichtert. Dank der automatischen Werkzeugerkennung braucht der Bediener nur noch den Startknopf drücken, und das Rohrende wird in einem Arbeitsgang in die entsprechende Form gebracht“, berichtet Henk Geeve.

Für den flexiblen Vor-Ort-Einsatz präsentiert Geeve seinen Kunden jetzt auch die neue mobile Parker EO-Karryform-Maschine. Die kleinere und leichter zu transportierende Rohrenden-Umformmaschine stellt eine Ergänzung des Parker EO2-Form- beziehungsweise EO-3-Maschinenprogramms dar. Da Mobilität und Flexibilität insbesondere im Hydraulikservice ein wichtiger Faktor sind, hat Parker dies bei der Entwicklung berücksichtigt. Das klassische Maschinenkonzept wurde überdacht und nach neuen Möglichkeiten gesucht. Hydraulikaggregat und Umformzylinder, welche im Workcenter F3 noch eine Einheit darstellten, wurden bei der Neuentwicklung separiert. Dies erhöht für Geeve und Anwender entsprechend die Einsatzmöglichkeiten im Servicebereich.

Neben dem klassischen Werkstatteinsatz sind jetzt mittels fahrbarem Hydraulikaggregat und Umformzylinder ganz neue Einsatzprofile, beispielsweise die Montage direkt am Einbauort, möglich. Mit der neuen EO-Karryform ist eine mit 130 Kilogramm Gesamtgewicht vergleichsweise leichte Maschine entstanden. Ähnlich wie beim Workcenter F3 werden ausreißsichere EO2-Form- und EO-3-Hydraulikverbindungen von sechs bis 42 Millimeter Rohraußendurchmesser gefertigt. Der Transport ist einfach, die relativ kurze Zykluszeit liegt bei 20 Sekunden. „Wir haben die EO-Karryform noch nicht lange im Einsatz, können aber aus dem positiven Feedback unserer Kunden schließen, dass dieses neue Aggregat unser Serviceportfolio noch einmal wesentlich verbessert hat“, berichtet Maurice Geeve.

 

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