Drehverschraubung, Bild: Stauff

Drehverschraubung, Bild: Stauff

Drehverschraubung: Ausgleich von Pendelbewegungen

Die Verbindungselemente von Stauff mit einer zusätzlichen Drehachse im Anschluss bringen Bewegungsfreiheit in die Hydraulikleitung der beweglichen Anbauten von Baumaschinen oder den Knickgelenken von Radladern. Die Drehverschraubungen erlauben den Ausgleich von regelmäßigen oder unregelmäßigen Dreh-, Schwenk-, und Pendelbewegungen zwischen Leitung und Maschinenteil im laufenden Betrieb beim spannungsfreien Anschluss druckführender Schlauchleitungen. Die Drehbewegung wird über ein selbstschmierendes Gleitlager realisiert, das die Systemflüssigkeit als Schmierstoff nutzt. Die maximal gestattete Anzahl der Drehbewegungen im Dauerbetrieb ist abhängig von der Baugröße. Die Drehverschraubungen sind für Betriebsdrücke bis 400 bar geeignet.

Kühlwasseranschluss: Bogen-Einschraubanschluss mit guter Durchflussrate

Bogen-Einschraubanschluss, Bild: Eisele
Bogen-Einschraubanschluss, Bild: Eisele

Eisele hat Liquidline-Kühlwasseranschlüsse aus Ganzmetall für Schweißroboter, Schweißzangen oder Schweißanlagen aus Messing oder Aluminium entwickelt. Die Bogen-Einschraubanschlüsse bieten eine gute Durchflussrate, da es zu keinen Verwirbelungen im Flüssigkeitsstrom kommt und der volle Durchgang für den Wärmeabtransport zur Verfügung steht. Geeignet sind sie als Kühlwasseranschlüsse in Schweißprozessen, bei der Hochfrequenz-Induktionserwärmung oder für die Leistungselektronik. Aufgrund der besseren Durchflussrate der Rohrbögen können außerdem kleinere Durchmesser verwendet werden, um die gleiche Kühlleistung wie mit bisherigen Winkelanschlüssen zu erreichen.

Anodenblock: Nachrüsten bei Pumpenausfall durch Korrosion

Anode, Bild: Tsurumi
Anode, Bild: Tsurumi

Tsurumi bietet nachrüstbare Opferanoden. Die Platten aus Aluminium oder Zink werden ans Gehäuse geschraubt, zwei Platten sind pro Pumpe vorgesehen. Gezielt setzen sie eine Bimetallkorrosion in Gang: Korrosion greift stets das unedlere Metall, die Anoden an. Diese verrosten, während der Pumpenkörper aus dem edleren Metall verschont bleibt. Das Prinzip funktioniert nicht bei rotierenden Bauteilen wie dem Laufrad an der Einsaugöffnung der Pumpe, so dass gehärtete Laufräder zum Austausch entwickelt wurden. Der korrosive Abtrag ist bei ihnen um etwa 90 Prozent reduziert. bj