Hochdruckventil, Bild: Schneider

Hochdruckventil, Bild: Schneider

Hochdruckventil: Einsatz auch bei Sauergas

Schneider hat eine Hochdruckventil-Baureihe entwickelt, die für den Einsatz unter Betriebsdrücken von bis zu 15.000 psi (1.034 bar) zur Verwendung in der Mess- und Regeltechnik unter anderem in Chemie- und Petrochemieanlagen oder in der Erdöl- und Erdgasindustrie geeignet sind. Die Spindelabdichtung besteht aus dem Kunststoff PTFE. Darüber hinaus verfügen die Ventile über einen metallischen Rücksitz, der eine zusätzliche Abdichtung nach außen darstellt. Die Ventile sind für den Einsatz bei Sauergas gemäß NACE MR0175/MR0103 und ISO 15156 geeignet. Ein Spindelgewinde mit Hartbeschichtung sorgt für einen sicheren und verschleißfreien Betrieb. Der nichtdrehende Ventilkegel ermöglicht niedrige Betätigungskräfte und minimiert die Abnutzung.

Druckschalter: Umwandlung flüssiger Medien in elektrisches Signal

Elektronischer Druckschalter EDS 10, Bild: Afriso
Elektronischer Druckschalter EDS 10, Bild: Afriso

Der elektronische Druckschalter EDS 10 von Afriso wandelt den Druck flüssiger oder gasförmiger Medien in ein elektrisches Signal. Er bietet die Möglichkeit, bis zu zwei frei wählbare Schalt- bzw. Rückschaltpunkte zu definieren. Über eine 4-stellige 7-Segment-LED-Anzeige wird der Systemdruck dargestellt. Die Basis der Druckaufnahme bildet eine piezoresistive Edelstahlmesszelle. Der Druckschalter wird mit DC 18–30 V versorgt und hält je nach Bedarf zwei PNP- oder NPN-Schaltausgänge, alternativ einen 4 –20 mA Ausgang plus PNP- oder NPN-Ausgang bereit. Das Messgerät ist für Mediumtemperaturen von -40/125°C geeignet. Der elektrische Anschluss erfolgt standardmäßig über einen 4-poligen M12x1-Metallstecker.

Flachhebelspanner: Einschwenken in schmale Werkstücktaschen

Flachhebelspanner, Bild: Roemheld
Flachhebelspanner, Bild: Roemheld

Roemheld hat einen flachen Hebelspanner mit einem teilweise versenkbaren Gehäuse entwickelt. Der Spannhebel lässt sich in schmale Taschen des Werkstücks einschwenken. Wird das Element mit Druck beaufschlagt, drückt ein Kolben gegen die Hinterkante des Hebels und schwenkt ihn in die Spannposition. Je nach Anwendung können Spannhebel von 9,5 mm bis zu einer Dicke von 22,5 mm gewählt werden. Die doppeltwirkende Version des Flachhebelspanners verfügt über zwei Pneumatikanschlüsse, mit denen die Spann- und die Lösestellung direkt am Hebel abgefragt werden können. Das Entspannen erfolgt bei dieser Ausführung hydraulisch, beim einfach wirkenden Element mit Federkraft. Das benötigte Öl sowie eventuelle Pneumatik für die Spann- und Lösekontrolle wird über gebohrte Kanäle zugeführt. bj