Ecovos-Armatur

Nach umfangreichen Tests befindet sich die Ecovos-Armatur bereits im Feldeinsatz. Bild: Voswinkel

Bei der Entwicklung neuer Hydraulikarmaturen lassen sich die besten Optimierungsmöglichkeiten erzielen, wenn die Konstrukteure einen Blick auf die Praxiserfahrungen der Hydrauliker mit diesen optisch unscheinbaren, aber für das Gesamtsystem sehr wichtigen Komponenten werfen. Zu diesen Praxiserfahrungen gehört die Tatsache, dass es auch beim Einsatz hochwertiger Schlaucharmaturen an der Verbindungsstelle zwischen Schlaucharmatur und Verschraubung zu Leckagen und Ausfällen kommen kann.

Dies passiert entweder bei der Erstmontage oder – häufiger noch – nachdem die Armatur zum Beispiel aus Anlass eines altersbedingten Schlauchwechsels gelöst wurde. Die Ursachenforschung nach solchen Schäden gehört zum Aufgabengebiet der Voswinkel-Konstrukteure. Und häufig liegt die Ursache darin, dass der Gegenstutzen der Armatur beschädigt wurde, weil die vorgegebenen Anzugsmomente nicht beachtet wurden – was wiederum darin begründet sein kann, dass das Servicepersonal ohne Drehmomentschlüssel arbeitet oder nicht über das vorgeschriebene Moment informiert ist. Oft ist auch die Materialfestigkeit des Gegenstutzens geringer als vorgegeben, weil zum Beispiel Guss-Formteile eingesetzt wurden.

Das Ergebnis ist in beiden Fällen dasselbe: Die metallische Dichtfläche der schwächeren Komponente wird im Bereich des Dichtkonus bleibend verformt. Als Konsequenz entsteht ein erhöhtes Risiko, dass die Verbindung nach erfolgter Wiedermontage nicht mehr dicht wird oder aber zeitverzögert im Betrieb Undichtigkeiten aufweist. Im Ergebnis müssen zur Wiederherstellung einer sicheren dauerhaften Verbindung die beschädigten Komponenten ausgetauscht werden.