Der erste EcoLog 688 in Deutschland ging an die Firma Gilbert Schmitt in den Odenwald, einem typischen deutschen Mittelgebirge mit teils blocküberlagerten Hanglagen genauso wie auch vernässenden Hochebenen. Die Waldbestände könnten unterschiedlicher und vielfältiger nicht sein: Fichte-Buche-Kiefer-Mischbestände wechseln sich mit Fichte-100% und reinen Laubholz-Hieben ab. Die Einsätze von Firma Schmitt gehen von der Erstdurchforstung bis zu Verjüngungshieben.

Der eingesetzte Fahrer der Firma Schmitt, Kuno Müller, hat schon viele unterschiedliche Maschinentypen gefahren und kennt den deutschen Wald wie kaum ein anderer. Kuno Müller war von Anfang an vom neuen 688er-Konzeptes überzeugt und er ist es immer noch. Sein Chef Gilbert Schmitt war anfangs etwas zurückhaltender. Doch nach rund 750 Betriebsstunden zeigt auch er sich zufrieden: „Der neue EcoLog 688 war eine gute Entscheidung. Unsere Produktionsleistung ist deutlich gestiegen, gerade auch im Starkholz und im Laubholz. Gleichzeitig ist der Spritverbrauch um circa 700 Liter im Monat gesunken. Die 8-Rad-Maschine hat viel Kraft und ist überraschend wendig“, resümiert Schmitt.

hydraulische Lagerung  der Kabine
Komfort für den Fahrer in schwerem Gelände: Sowohl Erschütterungen als auch Vibrationen und Geräusche werden durch die neue hydraulische Lagerung der Kabine reduziert.

Hydraulisch gedämpft

Neuentwickeltes Dämpfungssystem für Forwarderkabinen
Das CushionDrive-System ist eine Ausstattungsoption, die den Arbeits- und Fahrkomfort des Maschinenführers durch die Reduktion von Erschütterungen, Vibrationen und Lärmemissionen verbessert. Vibrationen und Erschütterungen werden sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung spürbar abgefedert und minimiert. Das System wirkt dadurch der Ermüdung des Maschinenführers deutlich entgegen und macht aus der Fahrerkabine einen besseren Arbeitsplatz.

Das EcoLog CushionDrive-System ist einfach konstruiert und aufgebaut. Steuerung und Funktionsweise sind grundsätzlich selbstregelnd. Falls erforderlich wird Erschütterungen aktiv entgegengewirkt. Diese werden abgefedert und ausgeglichen. Das System besteht aus vier Hydraulikzylindern, je einer unter jeder Kabinenecke. Jeder Zylinder hat einen eigenen Federspeicher, der eine schnelle und weiche Abfederung von Stößen ermöglicht. Für das System ist eigens unter der Kabine ein separater Hydraulikblock montiert. Dieser behindert jedoch in keiner Weise die Zugänglichkeit zu den anderen Komponenten. Die Dämpfungszylinder haben 70 mm Federweg. Das System wird automatisch von zwei Neigungssensoren gesteuert, die am Rahmen montiert sind.

Der Maschinenführer hat die Möglichkeit, das System von der Kabine aus weicher oder straffer einzustellen. EcoLog CushionDrive kann jederzeit und in jedem Betriebszustand ausgeschaltet werden. Je nach Typ und Ausstattung erhöht sich die Gesamthöhe des Forwarders durch das System nicht, beziehungsweise nur unwesentlich um bis zu maximal 50 mm.

Anders die Verhältnisse in den Einsätzen der Firma Josef und Walter Lämmle im Süden von Baden-Württemberg und Bayern. Meist wird auf ebenem bis hügligem Gelände, häufig auf vernässenden Standorten gefahren. Überwiegend erntet Firma Lämmle dort mittelstarkes Holz bis absolutes Starkholz. Der Laubholzanteil beträgt etwa 30 Prozent. Fahrer Jo Weber bringt 23 Jahre Erfahrung auf verschiedenen Harvestermodellen mit. Sein Statement nach den ersten 200 Betriebsstunden: „Die beste Maschine, die ich je gefahren habe. Läuft von Anfang an echt gut, hat unwahrscheinlich viel Kraft im Kran und ist dazu noch total leise und sparsam.“ wk

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