| von Thomas Krätz, Evonik
Bild: Dynavis
Bild: Dynavis

Um von realistischen Mittelwerten ausgehen zu können, maß das Unternehmen jeweils über einen Zeitraum von zwei Stunden. Es stellte sich erwartungsgemäß heraus, dass die Fluide mit der niedrigeren Viskosität weniger Antriebsenergie verbrauchten als die beiden VG 46 im Test. Während die anderen Fluide Einsparungen von fast fünf Prozent erzielen, überzeugte das mit der Dynavis-Technologie formulierte Fluid mit einer Ersparnis von 6,17 Prozent im Vergleich zu Standard-Hydraulikölen.

Mehr als sechs Prozent Einsparung an Antriebsenergie

Es ist nicht überraschend, dass ein leichter zu pumpendes, dünnflüssigeres Fluid weniger Antriebsenergie verbraucht. Das mit Dynavis formulierte Öl erreichte allerdings unter allen Fluiden des gleichen Viskositätsgrades die höchste Einsparung.

Durch ihren höheren Viskositätsindex verlieren diese Fluide bei Erwärmung, wie sie etwa an Engstellen auftritt, kaum an Viskosität. Deshalb dürfen sie eine oder sogar zwei ISO-VG-Klassen unter den durch die Maschinenhersteller vorgeschriebenen liegen. Ein Nebeneffekt ist auch, dass sie sich weniger erwärmen. Aufgrund der Formulierung sind sie resistenter gegen Scherkräfte und können diese auch über einen längeren Zeitraum aufnehmen, ohne dass sich ihr Viskositätsindex verändert.

Diese Technologie ist auch für Baumaschinen interessant, weshalb der Anbieter auf der Bauma 2016 präsent sein wird (Halle A6, Stand 245). do

Technik im Detail

Viskositäten der Testöle bei 40 °C

 Mit der Dynavis-Technologie formuliertes Fluid  33,41 mm2/s 
 Hydrauliköl 2  32,67 mm2/s
 Hydrauliköl 3  35,16 mm2/s
 Hydrauliköl 4  32,75 mm2/s
 Standard HLP 46  48,02 mm2/s
 Mehrbereichsöl  48,28 mm2/s

 

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