Bohrmaschine für das E-Power-Pipe-Verfahren, Bild: Herrenknecht

Einer der Kandidaten für den Bauma Innovationspreis in der Kategorie Maschine ist Herrenknecht mit E-Power-Pipe, einem grabenlosen Verfahren für die wirtschaftliche und umweltschonende Verlegung von Erdkabeln. Bild: Herrenknecht

Die fünfzehn Kandidaten für den Bauma Innovationspreis 2019 wurden der Öffentlichkeit am Bauma Mediendialog am 28. und 29. Januar in München vorgestellt. Rund 220 Fachjournalisten hatten die Möglichkeit, dort ihre Wertung abzugeben. Zuvor hatten sich die Unternehmen und Institute bereits über zwei Auswahlrunden hinweg qualifiziert. Die fünf Sieger werden am Vorabend der Bauma am 7. April in München geehrt.

Der Preis wird in fünf Kategorien vergeben: Maschine, Komponente/digitale Systeme, Bauwerk/Bauverfahren/Bauprozesse, Wissenschaft/Forschung und Design. Insgesamt 138 Bewerbungen aus dem In- und Ausland nahmen an dem Wettstreit teil. Die fünf Sieger werden am Vorabend der Messe in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz geehrt.

Die Jury bewertet die Bewerbungen anhand von Kriterien, die für die Branche und ihre Zukunft relevant sind. Dazu gehört, wie praxisorientiert eine Lösung ist oder welches wirtschaftliche Potenzial sie bietet. Die zunehmende Digitalisierung spielt ebenso eine Rolle wie Umweltschutzaspekte, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz oder die Humanisierung des Arbeitsplatzes. In der Kategorie Design sind Ästhetik und Optik oder die Verbindung von Form und Funktion entscheidende Kriterien.

Für den Innovationspreis nominiert sind folgende Bewerber:

Kategorie 1: Maschine

  • E-Power Pipe, Herrenknecht
  • 370 EC-B Fibre, Liebherr-Werk Biberach
  • Neue Großfräse mit MILL ASSIST, Wirtgen

Kategorie 2: Komponente/digitale Systeme

  • Ion Dust Shield, Bomag
  • Positionierungssystem DokaXact, Doka
  • Schichtdickenmessung PAVE-TM, Moba Mobile Automation

Kategorie 3: Bauwerk/Bauverfahren/Bauprozesse

  • B-Project, Bauer Spezialtiefbau
  • Weltweit. Die mobile Fertigung, Max Bögl Stiftung
  • Innovative Bautechniken für das Bauen von Morgen, Ed. Züblin, Direktion Stuttgart

Kategorie 4: Wissenschaft/Forschung

  • Conti-E-Impulszerkleinerung, TU Bergakademie Freiberg, Institut für Aufbereitungsmaschinen
  • Fahrer-Leitsystem 4.0, TU München, Lehrstuhl Materialfluss und Logistik
  • Definierter Abtrag hochbewehrter Stahlbetone, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Kategorie 5: Design

  • Intusi Intuitives User Interface, Liebherr-Hydraulikbagger
  • TV1200, Mecalac Construction Equipment
  • Design HDD-System Drill 2019, Tracto-Technik

Der Wettbewerb ist ein gemeinschaftliches Projekt unter der Federführung des VDMA, des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB), des Zentralverbands des deutschen Baugewerbes (ZDB), des Bundesverbands Baustoffe – Steine und Erden und der Bauma.

Auf dem Mediendialog hatte die internationale Fachpresse gut zweieinhalb Monate vor Messebeginn die Gelegenheit, mit Ausstellern Interviews zu führen und sich über neue Produkte zu informieren. Über 440 Aussteller-Vertreter aus 23 Ländern und rund 220 Journalisten aus 38 Ländern nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. do

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