70-Meter-Parabolantenne,

70-Meter-Parabolantennen sichern die Kommunikation. (Bild: Nasa/JPL-Caltech)

Es ist soweit: Juno, die ehrgeizige Jupiter-Mission der Nasa, ist am 4. Juli 2016 in die Umlaufbahn des Planeten eingetreten. Nach einer fünfjährigen Reise und einem beschleunigten Swing-by an Jupiter vorbei wurde die Sonde zum schnellsten jemals von Menschen geschaffenen Objekt (circa 265.500 Kilometer pro Stunde). Juno hat sich bis auf etwa 4500 Kilometer an die Wolkendecke Jupiters angenähert und beginnt hier die erste von 37 Umkreisungen, die im Laufe der nächsten 20 Monate stattfinden werden. Dabei wird sie einige der bestgehüteten Geheimnisse Jupiters erkunden, darunter die Beschaffenheit des Kerns, was seine extremen Magnetfelder antreibt und wie sich dieser Gasriese bei der Entstehung unseres Sonnensystems entwickelt hat.

Eine ununterbrochene Kommunikation mit der Raumsonde wird durch die Bodenstationen des Deep Space Network (DSN) der Nasa gewährleistet. Die drei 70-Meter-Parabolantennen befinden sich über die Erde verteilt an strategischen Orten, empfangen Daten und Bilder und senden Steuerbefehle an Juno. Dank der durch die Hochleistungs-Hydraulikmotoren von Bosch Rexroth ermöglichten Feinpositionierung dieser Antennen können die hohen Datenübertragungsraten erreicht werden, die für die Unterstützung Junos erforderlich ist, während die Sonde Jupiter in über einer Milliarde Kilometer (circa eine Lichtstunde) Entfernung umkreist. jl

Die Jupiter-Mission der Nasa.
Die Jupiter-Mission der Nasa. (Bild: Bosch Rexroth)

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