Franz Graf

Franz Graf

So erleben wir mit Einzug des Frühjahres eine Wiedergeburt der Natur, und auch der Mensch schöpft neue Kraft, was sich zumeist in einer kreativeren Denkungs- und Handlungsweise bemerkbar macht.

Während überall im Frühjahr die Mode fröhliche Urständ feiert, geht es woanders um gänzlich andere Kleider. Von der Mikropneumatik ist hier die Rede. Ob Mikroventile oder Mikrozylinder – die Winzlinge stecken in völlig anderen Kleidern wie ihre Pendants in der Alltagspneumatik.

„Da haben Sie sich ja ein spannendes Thema ausgesucht“, meldete der Sprecher eines in der Mikropneumatik tätigen Unternehmens zurück, als er den Fragenkatalog für die fluid-Exklusivumfrage auf den Tisch (pardon: Computer) bekommen hat.

Den Anstoß zu diesem Thema hat mir das Tagungsprogramm zum 8. Internationalen Fluidtechnischen Kolloquium in Dresden geliefert. Ende März wird am Rande der historischen Altstadt direkt an der Elbe unter anderem über die Mikropneumatik diskutiert werden.

Triebfeder war aber auch die redaktionelle Neugierde, die mit der zentralen Frage verbunden war: „Wo steht heute eigentlich die Mikropneumatik?“ Denn Fakt ist: Um die pneumatischen Knirpse ist es in den letzten Jahren recht still geworden.

Die Quintessenz unserer Umfrage ist im Titel der Story auf Seite 40 verwurzelt: „Pneumatik-Zwerge hoch im Kurs.“ Und weil das so ist, setzen wir die Geschichte in der April-Ausgabe fort. Dass die Titelgeschichte in diesem Heft auf Seite 56 exklusiv von der Redaktion recherchiert und geschrieben ist, versteht sich von selbst.

Und dennoch ist dieser Beitrag anders als sonst. Sie sind es von fluid gewohnt, dass wir Ross und Reiter nennen. Das haben wir dieses Mal nicht gemacht.

Wenn Sie die Geschichte aufmerksam lesen, werden Sie verstehen, warum wir diesen Weg gegangen sind. An der Stelle nur so viel vorab: Ein neues innovatives Produkt und ein neuer Vertriebsweg stehen in den Startlöchern. Von wegen Frühjahrsmüdigkeit!