Joachim Vogl

Joachim Vogl

Wann waren Sie, liebe Konstrukteure und Entwickler, zuletzt in der Oper, im Theater, auf einem Konzert oder einfach nur im Kino? Hätten Sie mir diese Frage Ende 2012 gestellt, hätte ich vermutlich „keine Ahnung“ geantwortet.

Anders 2013: Neben einer Sondervorstellung von Iron Man 3 (im Monopol-Kino in München) durfte ich Nelly Furtado im Kesselhaus, Lana Del Rey im Zenith und vermutlich einen der letzten WM-Kämpfe der Münchner Kickbox-Welt­meisterin und ‚Biggest Loser‘-Moderatorin Dr. Christine Theiss im Circus Krone live erleben.

Besonders beeindruckt war ich von unserem Journalisten-Kollegen Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig und der abendlichen Aufzeichnung der Sendung ‚Pelzig hält sich‘ in den Arri-Studios, die dann wenige Stunden später am 14. Mai 2013 im ZDF ausgestrahlt wurde.

Barwasser ist durch und durch ein Profi, denn er interviewte seine drei obligatorischen Studiogäste (in diesem Fall Kult-Kicker Gerald Asamoah, den Buchautor Frank Wehrheim und den stellvertretenden saarländischen Ministerpräsident Heiko Maas) direkt hintereinander – ohne Hänger, Patzer und ohne Pause. Das war für uns Studiogäste eine unterbrechungsfreie und tolle Show – und für die Cutter am Ende weniger Arbeit.

Aber was zum Teufel hat das alles mit fluid zu tun? Ganz einfach: In der Bühnen­technik setzen Bosch Rexroth und andere Unternehmen auf hy­draulische Antriebe – zum Beispiel in der Ober- und Untermaschinerie, also bei Zügen für Beleuchterstangen oder für Hubpodien.

Daher widmen wir uns in der vorliegenden Ausgabe unter anderem auch der Showtech, der internationalen Fachmesse im Bereich der Bühnentechnik, die vom 18. bis 20. Juni 2013 in Berlin stattfindet (Seite 12).

Außerdem: In vielen Opern und Theatern muss die vorhandene Bühnentechnik durch moderne Systeme ersetzt werden – nicht zuletzt der Sicherheit wegen. So zeigt der Einsatz einer Steuerungslösung von Phoenix Contact in der Opera Garnier in Paris, wie sich geschichtsträchtige Bausubstanz, große Kunst und moderne Automatisierungstechnik vereinen lassen (Seite 62), um auch künftig ‚Das Phantom der Oper‘ sehen zu können.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gute Unterhaltung!

Joachim Vogl, Redakteur