Joachim Vogl

Joachim Vogl

Für das laufende Jahr erwarte man ein Nullwachstum. „Antriebs- und Fluidtechnik gehören zu den wichtigsten Zulieferbranchen der weltweiten Investitionsgüterindustrie. Beide Branchen liefern innovative Komponenten und Systeme in nahezu alle Bereiche der industriellen Wertschöpfungskette, und das weltweit. Wie sich das Jahr 2013 entwickeln wird, hängt natürlich auch davon ab, wie sich die Volkswirtschaften in den wichtigsten Abnehmerländern Japan, China, USA und Italien entwickeln werden.

Generell gehen wir aber davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen ab Mitte des Jahres verbessern“, sagte Hartmut Rauen, Geschäftsführer der Fachverbände Antriebstechnik und Fluidtechnik im VDMA, anlässlich des MDA-Roundtable-Pressegesprächs Mitte Januar 2013 in Frankfurt am Main.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist aber auch in Russland, dem diesjährigen Partnerland der Hannover Messe, stark gefragt. Alleine ein Viertel der russischen Maschinenimporte kommt aus Deutschland. Christian H. Kienzle, Geschäftsführender Gesellschafter der Argo-Hytos GmbH und Vorsitzender des Fachverbands Fluidtechnik im VDMA, dazu: „Wir freuen uns, dass wir unsere Position als wichtigster Maschinenlieferant der russischen Wirtschaft trotz schwieriger globaler Rahmenbedingungen halten konnten.“

In den nächsten Jahren stehen in Russland zahlreiche große Investitionen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnolgie, in der Energiewirtschaft und Infrastruktur an. „Bei der Umsetzung dieser Projekte sind deutsche Maschinenbauunternehmen leistungsstarke Partner. Wir möchten russische Unternehmen mit deutschen Maschinen und deutscher Technologie auf ihrem Erfolgsweg begleiten“, betonte Robert Schullan, Vorsitzender des Fachverbands Antriebstechnik im VDMA, MDA-Präsident und Mitglied des Vorstands der Schaeffler AG.

Im Ausland aktiv ist beispielsweise auch die Hirschvogel Automotive Group, wie unsere exklusive Highlight-Geschichte auf Seite 14 beschreibt. Der Automobilzulieferer setzt im Bereich der Kaltumformung hydraulische Pressen ein und produziert damit Komponenten ‚Für extreme Bedingungen‘. Aber lesen Sie selbst…