Ingrid Fackler

Die Fluidtechnik muss über den Tellerrand schauen. Ingrid Fackler

Die Frage geistert ja nun schon länger durch die Unternehmensflure und die Fachmedien: Was ist die beste Antriebstechnik? Immer wieder bilden sich Fraktionen, die der einen oder anderen Philosophie huldigen, ja geradezu verbissen ihre Argumente vertreten. Da ist es schon fast erfrischend, wenn sich Antriebshersteller und Engineering-Dienstleister – wie in unserer Expertenrunde – nicht auf eine einzige Antriebsart versteifen, sondern je nach Anwendung entscheiden, welche Energieart die Anlage bewegen soll (S. 38).

Apropos Energie – Energieeffizienz ist nicht nur in der Mobilhydraulik ein entscheidendes Verkaufsargument. Auch in der Pneumatik haben die Anwender mittlerweile erkannt, dass selbst Luft kostet, ganz zu schweigen von Strom.

Kostenoptimierung ist deshalb auch in der Verpackungstechnik gefragt (S. 50), Prozesse lassen sich dank Simulation ebenso verbessern (S. 16) wie die gesamte Produktentwicklung dank leistungsfähiger Software für den Hydraulik-, Pneumatik- und Elektroanlagenbau (S. 12).

Spätestens wenn das Schlagwort Industrie 4.0 fällt, kommt also auch die Fluidtechnik an intelligenten Automatisierungskomponenten nicht vorbei, die sich zu einem mechatronischen Gesamtsystem vernetzen. Und das wird alle Industriebereiche betreffen, von der stationären Industrie über mobile Maschinen bis hin zum Anlagenbau der Prozessindustrie (S. 18).

Und doch sind es im Alltag oft Kleinigkeiten, die es zu beachten gilt, damit eine Anlage funktioniert, wie Sie im Erfahrungsbericht unserer freien Autorin ab Seite 8 nachlesen können, die für die fluid ein Hydraulikseminar besucht hat.

Ob im Detail oder in großen Dimensionen – die Fluidtechnik bleibt spannend!

Unterschrift Fackler

 

ingrid.fackler@konstruktion.de