Franz Graf

Franz Graf

Sie war informativ für mich als Redakteur und in der Folge nutzwertig für Sie als Leser.

Und auch das im vorliegenden Heft auf Seite 34 reflektierte Interview über Doppelkolbenspeicher geht auf einen Vortrag der Mobilhydraulik-Tagung zurück. Natürlich haben wir uns die Mühe gemacht und den Stoff aktualisiert und damit fortgeschrieben.

Während ich diese Zeilen schreibe, ist es gerade mal einen Tag her, dass ich von Dresden zurückgekehrt bin und am Redaktionstisch die aktuellen Eindrücke vom 8. Internationalen Fluidtechnischen Kolloquium Revue passieren lasse.

Eines vorab: Ziel der Veranstaltung ist im Wesentlichen sicherlich zweierlei: Einerseits Austausch zwischen universitärer Grundlagenforschung und industrieller Anwendung. Andererseits den Vertretern der diversen Fluidtechnik-Abnehmermärkte zu demonstrieren, wie leistungsfähig die deutsche Hydraulik- und Pneumatikindustrie heute ist.

Vor dem Hintergrund des immer stärkeren Aufkommens der elektrischen Antriebstechnik ist gerade diese Botschaft entscheidend für die Zukunft der Fluidbranche. Und wichtige Fluidtechnik-Kunden aus dem Mobil- und Stationärbereich waren ja auch vor Ort.

Um einige Namen zu nennen: Liebherr, Still, Airbus, Lasco, BMW, Fendt, Caterpillar, Komatsu, John Deere, Krauss Maffei und viele mehr. Wohlgemerkt: Die Vertreter ausländischer Firmen waren durchwegs Mitarbeiter, die ihren Schreibtisch in deutschen Werken stehen haben.

Alles zusammen betrachtet erschließt sich mir daher nicht der Grund dafür, Vorträge, Diskussionen und Tagungsbände durchgängig in englischer Sprache auszurichten.

Denn der Effekt des Ganzen: Es taten sich Referenten, Diskutanten und Teilnehmer sichtlich schwer damit, den spannenden Vorträgen zu folgen – oder sie zu halten. Wir reden und schreiben täglich über Effizienz. Im Tagungssaal beginnt sie. Schon im Vorfeld äußerten mir Leser telefonisch ihre Bedenken. Sie hatten Recht!

Ausblick: Es wird einen Tagungs- und Bilderbericht über das 8. IFK in der nächsten fluid geben, auf deutsch natürlich. Der fließt mir aber sicherlich schwerer aus der Feder als sonst üblich – ineffizienter eben.