Ingrid Fackler

Ingrid Fackler

Nach der Zerstörung des AKWs in Fukushima bestimmt auch in Deutschland die Beherrschbarkeit der (Atom-)Technik die öffentliche Diskussion.

Es heißt also, weniger Strom zu verbrauchen. Energieeffizienz und nachhaltiges Wirtschaften sind seit Jahren in aller Munde – leere Phrasen angesichts der finanzgetriebenen Wachstumsmanie mancher Unternehmen, legt man die Wikipedia-Definition von Nachhaltigkeit zugrunde: „Das Konzept der Nachhaltigkeit beschreibt die Nutzung eines regenerierbaren Systems in einer Weise, dass dieses System in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und sein Bestand auf natürliche Weise regeneriert werden kann.“

Ressourcen sind endlich, zumindest auf dieser unserer Erde! So versuchen Unternehmen, getrieben durch immer strengere Abgasnormen wie Tier"4, weniger Rohstoffe zu verbrauchen und weniger Emissionen zu erzeugen (siehe unseren Beitrag über Hybridantriebe in mobilen Arbeitsmaschinen, S. 26).

Dass kurzfristig ein Umdenken in der gesamten Industrie stattfinden muss, ist wohl inzwischen jedem klar. Zylinder-Recycling ist eine der Möglichkeiten, das Ex-und-hopp-Denken zu durchbrechen und vorhandene Materialien wieder zu verwenden (siehe Beitrag S. 42).

Überhaupt macht es Sinn, die bestehenden Gegebenheiten zu optimieren: „Change a running system“ hieß denn auch einer der Trends auf der Hannover Messe 2011 – eine Aufforderung, Anlagen auf Schwachstellen hin zu überprüfen, um Einsparpotenziale zu entdecken.

Nach wie vor sind hier die Möglichkeiten speziell bei Druckluftanlagen groß. Damit wir Sie auch weiterhin bestmöglich mit relevanten Informationen rund um Energieeffizienz und alternative Antriebsmethoden versorgen können, sind wir im steten Austausch mit Verbänden und der Industrie.

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Ingrid Fackler, Redakteurin