Marktsegmente,
Eisele Connectors bearbeitet die verschiedenen Marktsegmente mithilfe eines strategisch angelegten Distributorennetzwerkes. (Bild: Eisele)

Die Produktentwicklungsstrategie läuft seit dem US-Engagement mit internationaler Perspektive. Um die wachsende Nachfrage nach hygienischen und leicht zu reinigenden Anschlusskomponenten zu bedienen, entwickelte das Unternehmen zum Beispiel einen komplett nach Hygienic-Design-Kriterien konstruierten Schlauchanschluss, der alle wichtigen Kriterien für den Einsatz in der europäischen und der US-amerikanischen Lebensmittel- und Pharmaindustrie erfüllt. Der neue Edelstahlanschluss der Cleanline-Baureihe ist komplett nach den Regeln der European Hygienic Engineering & Design Group (EHEDG) konstruiert und befolgt die Regeln der Good Manufacturing Practice (GMP). Außerdem ist er FDA-konform.

Ebenso wurden die Richtlinien der 3-A SSl, die Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und die europäische Verordnung Nr. 1935/2004 berücksichtigt. Er stellt im Sortiment des Anbieters das erste Neuprodukt dar, das von vornherein für den Vertrieb in Europa und den USA gleichermaßen entwickelt wurde und soll einen Baustein für die erfolgreiche Diversifizierung und Internationalisierung des Traditionsunternehmens bilden.

Marketing für den US-Markt

„Der Vertrieb von Industriekomponenten läuft in den USA etwas anders als wir es gewohnt sind, was sicher auch an der enormen Größe des Landes liegt“, beschreibt Eisele-Geschäftsführer Thomas Maier die Herausforderung. So komme Empfehlungen durch Distributoren und Großhändler und persönlichem Networking traditionell eine große Bedeutung zu. Deshalb sei Eisele Connectors neben klassischen Maßnahmen wie Katalogen, Website, Online-Werbung und Google AdWords auch Mitglied in einschlägigen Vereinigungen wie der American Welding Society (AWS), der Society of Manufacturing Engineers (SME) und der Society of Automotive Engineers (SAE) geworden und nimmt an den wichtigsten Messen und Kongressen der Branche als Aussteller teil. Die strategische bilaterale Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen ist ein weiterer wichtiger Faktor.

2016 erzielte der Hersteller durch die verschiedenen eng verzahnten Maßnahmen im US-Markt mit drei Mitarbeitern ein Umsatz von 0,5 Millionen US-Dollar. Eisele plant für die Tochter Eisele Connectors bis 2020 ein Umsatzwachstum um das Zehnfache auf fünf Millionen US-Dollar mit dann 14 Mitarbeitern. Wurden 2009 noch 80 Prozent der Produkte in Deutschland verkauft und die übrigen 20 Prozent in der EU, verfolgt der Hersteller heute das Ziel weiter zu wachsen und bis 2019 je 15 Prozent des Umsatzes in Asien und den USA zu erzielen. Europa ist weiterhin mit 20 Prozent eingeplant. Deutschland soll mit dann 50 Prozent des Kuchens der starke Heimatmarkt bleiben. fa

 

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